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ÖKO-TEST Februar 2010
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Mensch ärger dich!
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ÖKO-TEST Februar 2010
» Produkte anzeigen (20)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ M1002 ] anzeigen

In Spielzeug sind höhere Mengen eines Krebserzeugers erlaubt als in Autoreifen

"Ein Irrsinn", schimpft Dr. Eva Frei vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg, "PAK reichern sich im Körper an und lassen Tumore wachsen." Aus Sicht der Toxikologin dürfen gerade Kinder mit den gefährlichen Substanzen nicht in Berührung kommen. "Bei längerem Hautkontakt könnten sie ein Vielfaches dessen aufnehmen, was schwere Raucher über Zigaretten inhalieren", so Frei - ein Skandal, wenn man zudem bedenkt, dass die Zahl der bösartigen Krebserkrankungen bei Kindern in den vergangenen 20 Jahren um rund 17 Prozent gewachsen ist. Auch wenn die Gründe hierfür noch unklar sind.

Für das BfR steht längst fest: Die Grenzwerte des Chemikalienrechts bieten Kindern keinen ausreichenden Schutz. Spielzeug, das in den Mund genommen werden kann, müsse genauso streng beurteilt werden wie Materialien in Kontakt mit Lebensmitteln, fordern die Experten. Demnach dürfte die Freisetzung von CMR-Stoffen wie den PAK analytisch nicht nachweisbar sein.

Das Schutzniveau für nervengiftiges Blei wird vom Gesetzgeber sogar abgesenkt

Gleiches gilt für das besonders kritische Schwermetall Blei: Laut BfR beeinflusst es Nervensystem und Intelligenzentwicklung nachweislich negativ und dürfe sich deshalb gar nicht aus Spielzeug lösen beziehungsweise migrieren können. Trotzdem liegt der Migrationswert für Blei in Materialien, die Kinder von Spielzeug abknabbern und verschlucken können, nach der "alten", derzeit noch gültigen Richtlinie bei 90 Milligramm pro Kilo. Die neue Verordnung erlaubt sogar 160 mg/kg - zu viel aus Sicht des BfR. Und auch die Migrationswerte für das ebenfalls giftige Schwermetall Cadmium sind zu hoch, mahnen die Experten der Bundesbehörde.



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Inhalt

» Skandale um verseuchtes Spielzeug und Diskussionen um ...
» "Eltern können sich nicht darauf ...
» In Spielzeug sind höhere Mengen eines ...
» Weiterer Kritikpunkt: fehlende Kontrollen. ...
» Messe wird größtes Kinderzimmer - Bei ...
» Neuheiten, die das Zeug zum Erfolg haben, werden ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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