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ÖKO-TEST Kompakt Riester
TestRiester-Darlehen
Mit Riester ins Eigenheim
Riester-Darlehen



Deshalb gilt: Wer auf Riester bauen will, sollte grundsätzlich immer erst einmal prüfen, ob er die Belastung einer Eigenheimfinanzierung auch ohne Förderung tragen kann. Darüber hinaus sollte die neue Eigenheimrente im Alter nicht die einzige Zusatzvorsorge neben der Rente vom Staat sein. Sonst reicht die Liquidität im Ruhestand womöglich nicht aus. Schließlich gilt: Auch wenn das Häuschen schuldenfrei ist, sind Belastungen fällig. Hier müssen vor allem die Hausnebenkosten für Grundbesitzabgaben, Strom, Wasser, Heizung und die Instandhaltung einkalkuliert werden. Nur wer auch diese Kosten später tragen kann, für den machen Wohn-Riester-Angebote Sinn.

Im nächsten Schritt gilt es dann zu prüfen, wer die besten Konditionen bietet. Einziges Manko: Die typischen Spitzenreiter unter den Baugeldanbietern sind bislang noch nicht mit eigenen Riester-Darlehen am Markt. Doch alle getesteten Riester-Darlehen liegen mit ihren Zinskonditionen immerhin im oberen Mittelfeld des Marktes. Kurz: Die Konditionen sind selten spitze, aber attraktiv. Einzige Ausnahme: ÖKO-TEST fand erstmals auch ein Riester-Darlehen, das sogar günstiger ist als eine ungeförderte Hypothek. Unser Testsieger im Zehnjahresbereich, die WL-Bank, verlangt für das geförderte Darlehen nominal 4,02 Prozent und effektiv lediglich 4,09 Prozent Zinsen. Bessere Konditionen konnten wir für ein vergleichbares und gefördertes Darlehen am Bewertungsstichtag nicht finden. Unser Topangebot ist mit 4,20 Prozent Effektivzins glatt 0,11 Prozentpunkte teurer.

Ansonsten gilt: Bei den meisten Anbietern sind die neuen Verträge für die Eigenheimfinanzierung im Schnitt weder günstiger noch teurer als ungeförderte Baukredite. Zumindest bei den Zinskonditionen machen die derzeit am Markt befindlichen Anbieter folglich bei Riester-Darlehen und ungeförderten Hypotheken keinen Unterschied. Einziger Nachteil: Einige Anbieter, wie die DSL-Bank und alle Vermittler, die auf dieses Darlehen zugreifen, lassen sich die aufwendigere Verwaltung geförderter Darlehen mit Kontogebühren vergüten. Im Schnitt werden dafür zwölf Euro im Jahr berechnet.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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