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ÖKO-TEST Jahrbuch Kleinkinder für 2010
Test
Eis, Schoko
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Eis, Schoko

Viele Sorten Schokoeis im Test sind mit Aroma aufgepeppt, doch gesundheitsschädliche Stoffe stecken in keinem Produkt. Alle Eissorten schneiden mit "gut" oder "sehr gut" ab.

ÖKO-TEST Jahrbuch Kleinkinder für 2010
» Produkte anzeigen (19)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ J1001 ] anzeigen

Eis aus der Diele hat inzwischen happige Preise. Aus welchen Zutaten es besteht, erfährt der Verbraucher selten.

Auf den von uns getesteten Haushaltspackungen Schokoladeneis steht zumindest immer drauf, was drin ist. Auch wenn man es manchmal nicht darin vermuten würde. Wir haben 19 Sorten Schokoeis, darunter drei in Bio-Qualität, von Fachlaboren auf die Zusammensetzung und auf Schadstoffe testen lassen. Auch geschmacklich mussten sich die Eissorten auf dem Gaumen professioneller Tester bewähren.

Das Testergebnis

Gentechnisch veränderte Bestandteile, den Fettschadstoff 3-MCPD-Fettsäureester, Cadmium sowie Keime fanden die beauftragten Labore allenfalls in Spuren.

In manchen Eissorten ist mehr Luft als Eismasse. Romanza Cioccolate Schokoeis bringt es zum Beispiel auf 125 Prozent, die kompakten, schweren Eissorten wie Häagen-Dazs Choc Choc Chip nur auf 25 Prozent. Ein gewisser Luftaufschlag ist notwendig und auch gewünscht, damit das Eis schön cremig wird. Wie viel ist aber Geschmackssache: Manche mögen es luftig, andere kompakt. Deshalb bewerten wir den Luftaufschlag nicht. Bei 100 Prozent Luftaufschlag nimmt man auch nur halb so viel Kalorien, Fett und Zucker zu sich. Aber die Hersteller können mit viel Luft auch Geld sparen.

Milch, Sahne, Zucker, Schokolade und Eigelb zum Binden: Das sind die traditionellen Zutaten für Schokoladeneis. In neun der getesteten konventionellen Produkte steckt zwar entrahmte Milch, aber kaum noch Milchfett. Das wird zum großen Teil durch Pflanzenfett ersetzt. Jutta Bednarz vom Nestlé-Konzern erklärt, das würde auf Wunsch der Verbraucher passieren. Die wollen kein buttriges, schweres Eis mehr, sondern leichte Konsistenzen. Unser Test zeigt aber, dass man die auf traditionelle Art und Weise mit Milchfett auch bestens hinbekommt. Pflanzenfett ist allerdings billiger.

Wenn sich ein Produkt Eiscreme nennt, sollte es nach den Leitsätzen für Speiseeis mindestens zehn Prozent Milchfett enthalten. Das erfüllen alle so ausgelobten Produkte. Aldi Nord deklariert sein Eis zwar korrekt als Premium Eis Schokolade, mit Sahne verfeinert, weil es hauptsächlich Pflanzenfett enthält. Doch der Markenname heißt Mucci Eiskrem. Ein Widerspruch, den wir als Deklarationsmangel abwerten. Die Noblissima Choco & Cream nennt sich im Kleingedruckten Sahne-Eiskrem. Schokoladen-Eiscreme mit Sahne wäre korrekt, denn Sahneeis sollte laut Leitsätzen mehr, nämlich 18 Prozent Milchfett enthalten.

Mit Ausnahme von Häagen-Dazs Choc Choc Chip verwenden die Anbieter konventioneller Eissorten meistens gleich mehrere Zusatzstoffe, um eine gleichbleibende Qualität zu sichern. Knapp die Hälfte der Produkte - darunter auch das Bio-Eis von Plus - ist mit Aroma aufgepeppt. Von einem Schokoeis erwartet man allerdings, dass der leckere Geschmack aus guten Zutaten kommt.

Professionelle Tester prüften die Sensorik des Schokoladeneises. K-Classic Schokolade Eiscreme hatte einen leicht künstlichen Beigeschmack, Noblissima Choco & Cream, Demeter Gildo Rachelli Gelato Al Cacao Schokoladeneiscreme sowie Roggenkamp Organics Feinste Bio-Eiscreme Schokolade zu flache Schokoladennoten.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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