Startseite

Übersicht Geld / Recht / Versicherungen
Testberichte aus dem Archiv
Anfang Eine Seite zurück Seite 3/13 Eine Seite vor Ende
ÖKO-TEST Januar 2010
TestSolar-Investments
Wolken vor der Sonne
Solar-Investments



Bis 2008 galt Spanien als Lokomotive der europäischen Solarbranche. Der Grund: Im sonnigen Süden liefern Solaranlagen schlichtweg mehr Strom. Doch weil vor allem ausländische Firmen vom spanischen Solarmarkt profitierten und Spaniens Strompreise nicht zuletzt infolge der hohen Einspeisevergütung explodierten, entschloss sich die Regierung in Madrid im September vergangenen Jahres bislang üppig geflossene Subventionen zu kappen. Bis spätestens Ende 2010 soll die Vergütung für die Einspeisung von Solarstrom in das spanische Leitungsnetz um bis zu 32 Prozent sinken. Darüber hinaus ist die Anzahl der geförderten Projekte durch eine neu eingeführte Obergrenze gedeckelt: Bei Dachanlagen werden in ganz Spanien demnächst nur noch 267 MW gefördert, für weniger ökologische weil flächenraubende Bodenanlagen sind maximal 133 MW vorgesehen. Mit der Kürzung des Staatszuschusses sind zudem auch noch strengere Auflagen für die Errichtung von Neuanlagen verbunden.

Zwar werden die Subventionen für die Einspeisevergütung von Solarstrom in Spanien - anders als in Deutschland - nach wie vor für 25 Jahre garantiert. Außerdem werden die Sätze jährlich an die Inflation angepasst. Doch die Vergütungstarife sollen künftig entsprechend der Entwicklung der beantragen Vergabeleistungen erhöht oder reduziert werden. Wird das Förderbudget im Vergabezeitraum ausgeschöpft, sinken daher die Vergütungssätze in der Folgeperiode, falls nicht, werden sie erhöht. Das bedeutet jedoch für Neuanlagen: Investoren können kaum noch verlässlich kalkulieren. Ab sofort wird erst drei Monate nach der Anmeldung bekannt gegeben, welche Anlagen in der aktuellen Runde die Einspeisevergütung erhalten. Zusammen mit der Kontingentierung der Fördermenge zwingt das zu einem Windhundrennen: Wird der Solarpark nicht rechtzeitig fertig, erfolgt der Netzanschluss nicht rechtzeitig oder werden die Genehmigungen zu spät beantragt, rutscht das Projekt in die nächste Finanzierungsrunde. Damit drohen niedrigere Vergütungssätze von bis zu zehn Prozent pro Jahr und ein späterer Start. Schlimmstenfalls muss jedoch auch die Finanzierung neu verhandelt werden. Das sind hohe Risiken für Projektentwicklungsfonds, die nicht nur den Renditehimmel verdunkeln können. Schlimmstenfalls droht sogar der Verlust des eingesetzten Kapitals.



» weiter auf der nächsten Seite

Inhalt

Anfang Eine Seite zurück Seite 3/13 Eine Seite vor Ende



Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



Mehr Artikel zu diesem Themengebiet
Testbericht
Risikolebensversicherungen, Unisextarife
Testbericht
Vergleichsportale für Hausratversicherungen
Testbericht
Riester-Bausparverträge: Mit Förderung ins Eigenheim
Testbericht
Immobilienrenten: Rente aus Stein
Testbericht
Riester-Bausparverträge: Mit Förderung ins Eigenheim

Über ÖKO-TEST - Riester-Rente
Außergerichtliche Streitbeilegung
TEST Berufsunfähigkeitsversicherungen
Konsumentenkredite: Vorsicht, Null-Prozent-Finanzierung!
Rente mit 67: Durchhalten lautet die Parole

Leserfrage: Doppeltes Elterngeld für Zwillingseltern möglich
Leserfrage: Schutz vor Elektrosmog absetzen?
Leserfrage: Gesundheitskarte
Leserfrage: Fahrräder parken
Leserfrage: Vor der Ehe für Klarheit sorgen


 Geld / Recht / Versicherungen
Online-Service für Abonnenten
 - ANZEIGE -
 News
Ärmere Riester-Sparer
Die Allianz darf ärmere Riester-Kunden nicht mit geringerer Überschussbeteiligung abspeisen als Besserverdienende. » News lesen
Neuer Griff in die Taschen der Versicherten
Die Versicherungsbranche will nicht nur die Beteiligung der Kunden an den Bewertungsreserven kürzen, sie will die Versicherten jetzt auch an möglichen stillen Lasten beteiligen. Axel Kleinlein warnt vor dem erneuten Griff in die Taschen der Kunden. » News lesen
Ein EU-Abgeordneter hat gezählt
Wer macht die Gesetze? Die Politik? Oder doch die Lobbyisten? Der EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin hat nach 24 Monaten den Druck auf ihn bilanziert. » News lesen
Riester-Bausparverträge
Riester-Bausparverträge: Das von ÖKO-TEST entwickelte Modell zur Führung des Wohnförderkontos finden Sie hier. » News lesen
Gewinne aus Solaranlagen
Gewinne aus Solaranlagen können die Rente drücken. Betroffen sind vor allem Rentner, die frühzeitig in den Ruhestand gehen. » News lesen
Familienpflegezeit bisher ein Flop
Die 2012 eingeführte Familienpflegezeit stößt auf wenig Gegenliebe. Gerade mal 135 Unternehmen stellten Anträge, so eine Statistik des Bundesfamilienministeriums. » News lesen
Deutsche Bank spekuliert weiter
Die Deutsche Bank will wieder mit Lebensmitteln spekulieren. Hilfsorganisationen und Umweltschützer sind entsetzt. » News lesen
Streit vertagt
Der Streit um Hilfen für die Versicherungsbranche ist vertagt. Die Konzerne wollen sich ein Milliardenpolster sichern, um für niedrige Zinsen gerüstet zu sein. Völlig unnötig. » News lesen
» mehr News anzeigen
 Aktuelle Themen
Social Shopping
Social Shopping - Online einkaufen und gleichzeitig für einen guten Zweck spenden - Social-Shopping-Portale machen’s möglich. Doch diese Form des Spendens ist umstritten: Oft bleibt unklar, wie viel Geld wirklich in soziale Projekte fließt. » Artikel lesen
Grundeinkommen
Grundeinkommen - Faulenzerprämie oder dringend notwendiger Start in eine veränderte Arbeitswelt? Über das bedingungslose Grundeinkommen, ausgezahlt an jeden Bürger vom Baby bis zum Greis, wird engagiert gestritten. » Artikel lesen
Versicherungen
Versicherungen - Im Schnitt gibt jeder Deutsche pro Jahr rund 1.800 Euro für Versicherungen aus. Aber nicht jede Police ist unbedingt notwendig. ÖKO-TEST bringt Licht in den Dschungel der Versicherungstarife. » Artikel lesen
Konsumentenkredite
Konsumentenkredite - Ob nun das Auto oder der große Flachbildschirm – Neuanschaffungen werden heute gerne über einen Kredit finanziert. Längst verleiten MediaMarkt, Ikea & Co. mit ihren Null-Prozent-Angeboten dazu, sorglos shoppen zu gehen. Experten aber warnen. » Artikel lesen
» mehr Themen anzeigen

  An den Seitenanfang gehen
ÖKO-TEST vorbeugender Verbraucherschutz seit 1985 - unabhängig, objektiv, wissenschaftlich
Das Essen und Geniessen-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Essen 12:2013 mit CD

Preis: 6.90 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
Das Kleinkinder-Super-Paket

Preis: 29.80 €

» Paket kaufen
Spezial Ausstattung

Preis: 5.00 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
ÖKO-TEST Mai 2013

Preis: 3.80 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
» Abo / ePaper
Das Rund ums Haus-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Bereiche
Kinder / Familie
Kosmetik / Mode
Gesundheit / Medikamente
Bauen / Wohnen
Essen / Trinken
Geld / Versicherung
Technik / Freizeit
Informationen
Impressum
Datenschutz
Kontakt
Fragen zu ÖKO-TEST
Label-Verstöße
Unsere Testverfahren
Media
Mediadaten
Label
Markt & Medien
Presse / Handel

Investor Relations
Services
Übersicht Service

Online-Shop
Forum
RSS Feed
ePaper
pressekatalog.de
pubbles.de
Abonnement
Serviceseite



© ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt am Main