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ÖKO-TEST Januar 2010
TestKatzenstreu
Für die Katz!
Katzenstreu



Ein weiteres Ergebnis unseres Praxistests: Bei fünf nicht klumpenden Produkten kann am Boden des Katzenklos ein Schmierfilm aus Staub und Urin entstehen.

Kleine Materialkunde

Bentonit wird häufig als Naturton bezeichnet. Neben Katzenstreu, wo es als Granulat zum Einsatz kommt, hat Bentonit noch andere Talente. Als Pulver kann es das Speichervermögen für Wasser und Pflanzennährstoffe von Böden verbessern. Auch wird es als Mineralfutter eingesetzt und von der Lebensmittelindustrie zur Klärung von Getränken wie Bier.

Aus Calciumsilikathydrat sind vier Marken hergestellt. Dazu gehört etwa Catsan, bei der allerdings Quarz und Kalk als Material auf der Verpackung angegeben sind. Andere Hersteller sagen, dass ihre Streus "aus natürlichen Mineralien" gemacht sind. Richtig ist: Ein Gemisch, das hauptsächlich aus Quarzsand, Kalk und Wasser besteht, wird mithilfe von Aluminiumpulver aufgeschäumt und unter Druck und Hitze in einer Art riesigen Schnellkochtopf gehärtet. Aus Calciumsilikathydrat wird übrigens auch Porenbeton wie Ytong hergestellt.

Zwei Produkte im Test bestehen aus Pflanzenfasern. Beide Marken stellt die Firma JRS - Rettenmaier & Söhne her, die uns mitteilte, dass das Holz von heimischen Tannen und Fichten aus Wäldern in Süddeutschland stammt, die mit dem PEFC-Siegel zertifiziert sind. Das steht für eine kontrollierte Waldbewirtschaftung und -nutzung. Streus aus Pflanzenfasern sind etwas leichter als die schweren Bentonitstreus. Das ist dann vom Vorteil, wenn das Katzenstreu in den Restmüll entsorgt wird und die Gebühren nach dem Gewicht erhoben werden.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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