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ÖKO-TEST Januar 2010
TestKatzenstreu
Für die Katz!
Katzenstreu



Sie ist hier die oberste Katzenmutter: Simone Faust. Die groß gewachsene Frau mit den schulterlangen Haaren leitet im größten Tierheim Frankfurts die Katzenabteilung. Teilt die Arbeitspläne für das Katzenteam ein und erledigt den Einkauf von Futter, Streu und sonstigem Zubehör. Und sie packt gerne mit an. Etwa 100 Katzen leben derzeit hier und wer davon eine haben will, der muss sich ins Industriegebiet nach Frankfurt-Fechenheim begeben; vorbei an einem bekannten Techno-Club und am Deutschlandsitz einer großen europäischen Fleischfabrik, deren Eingang mit glücklich wirkenden Schweine- und Kuhattrappen dekoriert ist.

An der Wand Fotos von Neptun, Lisa und Joki - diese Katzen suchen einen "Menschen zum Liebhaben", also ein neues Zuhause. "Gesunde Wohnungskatzen sind in Frankfurt gefragt. Unsere Sorgenkinder sind schwierige Tiere und solche mit Gesundheitsproblemen. Für diese Katzen suchen wir über unsere Website ein neues Zuhause", erklärt Faust. Heute ist Besuchstag in der Vermittlungsstation - wohin die Tiere nach der Aufnahme und Quarantäne gelangen, bevor sie das Tierheim wieder verlassen und in ein neues Heim einziehen.

Bereits heute leben in jedem sechsten Haushalt Katzen. Insgesamt sind es 8,2 Millionen, die in Deutschland als Heimtiere gehalten werden. Damit sich Mensch und Mieze wohlfühlen, gaben die Katzenhalter im Jahre 2008 rund 218 Millionen Euro für Katzenstreu aus, die den größten Posten im 906 Millionen Euro schweren Markt für Heimtierzubehör außer Fertignahrung ausmacht. Im Frankfurter Tierheim werden jeden Tag die Katzenklos gereinigt und nachgefüllt. Alles ist hier blitzeblank. Nicht ein Krümelchen liegt auf dem Boden zwischen den vielen Katzenbäumen, treppenförmigen Absätzen mit kuscheligen Decken und den Katzenklos. Die Katzenstation im Frankfurter Tierheim bevorzugt Bentonitstreu, ein graubraunes Tongranulat, erklärt Tierpflegerin Faust.

Doch nicht nur Bentonit wird zu Katzenstreu verarbeitet. Wir haben für unseren Test auch Produkte aus Calciumsilikathydrat, Holzfasern und Recyclingzellstoff eingekauft. Alle 20 Marken haben wir nicht nur auf bedenkliche Inhaltsstoffe untersuchen lassen, sondern auch einer Praxisprüfung unterzogen.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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