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ÖKO-TEST Dezember 2009
TestMandarinen
Süße Früchtchen
Mandarinen



Schlechte ÖKO-TEST-Ergebnisse verdarben vielen Anbietern im Jahre 2007 das Geschäft: Discounter stornierten die Aufträge, und die Ware vergammelte teilweise auf den Lastwagen, die die Früchte eigentlich in den Laden bringen sollten. "Ungenügend" hieß das Urteil in unserem damaligen ÖKO-TEST für die Hälfte der Supermarktketten; "sehr gute" Bio-Ware war restlos ausverkauft.

Für die Verbraucher waren das keine guten Zeiten, denn neben ihrem leckeren süß-sauren Geschmack und dem betörenden Duft haben die kleinen Zitrusfrüchte einen sensationellen Vitamin-C-Gehalt zu bieten. Schon eine Frucht deckt zirka die Hälfte des Tagesbedarfs, außerdem stecken nennenswerte Mengen an gesunden Carotinoiden und Ballaststoffen in den Früchtchen. Mandarinen sind leicht zu schälen, eine ideale und ganz natürlich verpackte Zwischenmahlzeit, die auch Kinder besonders gerne mögen.

Echte Mandarinen gibt es übrigens streng genommen nur noch sehr selten zu kaufen. Ihr Nachteil trotz des feinen Geschmacks: viele Kerne. Der Ausdruck Mandarine hat sich aber bei Verbrauchern als Überbegriff für die verschiedenen Sorten und Kreuzungen der Früchte wie Clementinen, Clauselinas, Satsumas oder Ellendales entwickelt.

Nach unserem Test im Jahre 2007 hatten die Supermarktketten versprochen, noch strenger zu kontrollieren, um die Rückstandssituation zu verbessern. Wir wollten wissen, ob das geklappt hat und kauften jeweils drei unterschiedliche Proben von zwölf Supermarktketten und Discountern - darunter auch zwei Bio-Märkte - ein. Die Früchte wurden auf über 500 verschiedene Pestizidwirkstoffe untersucht.

Das Testergebnis

Die Rückstandssituation hat sich im Vergleich zu 2007 enorm verbessert. Nur Penny fällt mit "ungenügend" durch, ansonsten gibt es viele "gute" und "befriedigende" Noten. Aldi Süd ist die einzige konventionelle Kette, die mit "sehr gut" abschneidet. Auch die Bio-Supermärkte Alnatura und Basic bekommen die Bestnote. Diese Ergebnisse sprechen für eine gute Qualitätskontrolle der Handelsketten, die inzwischen für Erzeuger klare Anforderungen definiert haben. Zum Beispiel dürfen gesetzliche Höchstmengen nur bis maximal 70 Prozent ausgeschöpft werden, maximal vier Rückstände in einer Probe sein, zudem wurden Negativlisten von Stoffen erstellt, die nicht eingesetzt werden dürfen.



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Inhalt

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» Eine der Happy Tree Satsumas von Penny ...
» Über die Finger können die Schadstoffe von der ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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