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ÖKO-TEST Jahrbuch Gesundheit für 2010
TestMittel zur Behandlung des trockenen Auges
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Mittel zur Behandlung des trockenen Auges



Tränen sind mehr als nur salzig schmeckende Wassertropfen. Sie rinnen bei Freude, Trauer und Schmerz. Außerdem spülen sie Schmutz aus den Augen und schützen mit keimtötenden Substanzen vor Infektionen. Sie versorgen die Hornhaut mit Sauerstoff und ermöglichen ein reibungsloses Öffnen und Schließen der Lider. Ohne Tränenfilm würde die Augenoberfläche wund werden, und wir könnten im wahrsten Sinne des Wortes nicht klar sehen.

Wenn die Tränendrüsen nicht genug Tränenflüssigkeit ins Auge abgeben oder der Tränenfilm seine Aufgaben nicht richtig erfüllt, spricht man vom trockenen Auge, dem Sicca-Syndrom. Zehn Prozent aller Bundesbürger sind davon mehr oder weniger stark betroffen. Sie leiden unter einem ständigen Fremdkörpergefühl, ihre Augen brennen, sind gerötet und lichtempfindlich, die Augenlider geschwollen und morgens häufig verklebt. Bildschirmarbeit bereitet nicht nur Probleme, sondern kann auch ein Auslöser für trockene Augen sein.

Die genaue Ursache dafür muss ein Augenarzt feststellen. Er untersucht die Lidschlagfrequenz, die Lidränder, die Stabilität des Tränenfilms und die Leistung der Tränendrüsen. Stellt sich heraus, dass eine gestörte Lipidphase die Probleme verursacht, stehen Pflege und Hygiene der Lider im Vordergrund, beispielsweise mit feuchtwarmen Umschlägen. Unter Umständen können auch Antibiotika oder Steroide notwendig sein.

Die häufigste Behandlung leichter Formen des trockenen Auges sind Tränenersatzmittel. Dabei sollen vor allem die Symptome gelindert werden, indem die künstlichen Tränen die wässrige Schicht der Tränenflüssigkeit ergänzen. Sie enthalten vor allem synthetische Polymere wie Polyvinylalkohol, Povidon oder Polyacrylat, verschiedene Celluloseabkömmlinge oder auch Hyaluronsäure.

ÖKO-TEST hat in der Apotheke 29 Medizinprodukte und Arzneimittel zur Behandlung des trockenen Auges eingekauft und pharmakologisch begutachten lassen.

Das Testergebnis



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Inhalt

» Tränen sind mehr als nur salzig schmeckende ...
» Das Testergebnis kann nicht überzeugen: Immerhin ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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