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Ratgeber Essen, Trinken und Genießen 9: 2009
TestBier
Regional schmeckt besser
Bier


Das Testergebnis

Sie können nach Lust und Laune auswählen. Denn wir können alle Biere empfehlen, sowohl die großen Marken als auch die regionalen. Nur bei einzelnen Produkten gibt es kleine Einschränkungen.

Die Mehrzahl der Biere ist vom Geschmack her "sehr gut" und bekommt auf einer Skala mit maximal fünf Punkten, die für sensorische Prüfungen üblich ist, Punktzahlen zwischen 4,50 und 5,00 - also Oberklasse. Die kleinen Brauereien brauchen den Vergleich mit den großen Spitzenmarken also keinesfalls zu scheuen. Mehr noch: Wenn man ganz genau auf die Punktzahlen hinter dem Komma sieht, wird’s an der Spitze ganz eng - und letztlich liegen ein paar regionale Brauereien vorne: Am meisten überzeugt haben das Ayinger Jahrhundert-Bier, das Pinkus Special, Bioland, das Hinterländer Pils, das Meckatzer Weiß-Gold und das Schussenrieder Original No.1 Museumsbier. Erst dann kommen in der Rangliste mit Rothaus Pils Tannenzäpfle und Beck’s, Pils die ersten überregional verbreiteten Marken.

Biere, die sensorisch nicht restlos überzeugen konnten, erreichten auf der Fünf-Punkte Skala nur Werte zwischen 4,00 und 4,49 und damit ein "gut". Das Wicküler Pilsener bekam noch weniger als 4,00 Punkte und muss sich hier mit der Note "befriedigend" begnügen.

4,4 Vol.-% Alkohol hat das von uns beauftragte Labor im Riedenburger historisches Emmerbier, Bioland analysiert. Auf dem Etikett ist aber von 5,5 Vol.-% die Rede. Eine viel zu hohe Abweichung, finden wir, und werten um eine Stufe ab. Denn auch die Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung erlaubt nur Abweichungen von einem halben Prozent.

So reagierten die Hersteller

Die Glückauf-Brauerei schickte uns einen Brief und erklärte, wir sollten die gefundenen Arsengehalte bitte "nicht veröffentlichen". Die Angabe "verunsichert den Verbraucher total". Statt Informationen zu unterdrücken, klären wir unsere Leser aber lieber auf und weisen darauf hin, dass die gefundenen Arsenspuren bei einem normalen Bierkonsum als gesundheitlich unbedenklich einzustufen sind.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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