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ÖKO-TEST Jahrbuch Geld und Versicherungen für 2010
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Wer in jungen Jahren einen Unfallvertrag schließt, sollte schon darauf achten, dass der Vertrag eine unbegrenzte oder lange Laufzeit hat. Bei einer ganzen Reihe von Versicherern läuft der Vertrag mit 70 oder 75 aus. Bei anderen werden die Leistungen herabgesetzt. Ein neuer Vertrag dürfte dann teurer werden. Vielleicht wird der Kunde auch wegen schwerer Vorerkrankung gar nicht erst aufgenommen.

Einige Versicherer lassen hingegen die Verträge unverändert weiterlaufen. Außerdem sind sie bereit, Senioren mit hohen Summen zu versichern.

Die Preise schwanken hier erheblich. So verlangt die Basler für Männer im Alter von 70 Jahren 708 und für Frauen sogar 943 Euro. Das reicht nur für Rang 4.

Achten sollten Senioren vor allem auf die Schwelle der Leistungskürzung bei Gebrechen und Vorerkrankungen. Je höher diese Schwelle liegt, desto sicherer ist eine Entschädigung. HUK-Coburg und Janitos - beide versichern auch 75-Jährige - kürzen die Leistung erst, wenn die Hälfte der Behinderung auf eine Vorerkrankung entfällt.

So rechnen die Versicherer

Wie die Unfallversicherer einen Schaden berechnen: Unfall: Der Versicherte verliert ein Auge. Nach der sogenannten Gliedertaxe des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) liegt der Invaliditätsgrad beim Verlust eines Auges bei 50 Prozent. Somit erhält der Versicherte 50 Prozent der vereinbarten Versicherungssumme ausgezahlt. Mit verbesserter Gliedertaxe, z.B. 60 Prozent für den Verlust eines Auges, und einem Steigerungstarif, z. B. Progression 350 Prozent von 60 Prozent auf 150 Prozent, erhält der Versicherte bei einer Grundsumme von 150.000 Euro 225.000 Euro ausgezahlt.

Wie die gesetzliche Unfallversicherung rechnet

Gesetzlichen Unfallschutz gibt es nicht in der Freizeit, sondern nur auf dem Weg zum Job und während der Arbeitszeit. Schon ein kleiner privater Umweg kann den Schutz kosten. Eine gesetzliche Unfallrente errechnet sich aus der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) und gilt erst ab 20 Prozent. Basis ist das Arbeitseinkommen in den letzten zwölf Kalendermonaten vor dem Versicherungsfall. Wer 60.000 Euro verdiente und einen MdE-Grad von 50 Prozent nachweist, bekomme aus zwei Drittel seines Arbeitseinkommens eine Rente. Im Beispiel wären das 1.666 Euro pro Monat.




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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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