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ÖKO-TEST Jahrbuch Geld und Versicherungen für 2010
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Krankentagegeldversicherungen
Zipperlein unerwünscht
Krankentagegeldversicherungen

Selbstständige müssen auch selbst dafür sorgen, dass sie im Krankheitsfall nicht ohne Geld dastehen. Sowohl die gesetzlichen Krankenkassen wie die privaten Versicherer bieten Tagegeldversicherungen an. ÖKO-TEST hat die Angebote der Privaten unter die Lupe genommen. Der Test zeigt: Genau hinzusehen lohnt sich, denn es gibt sehr große Preisunterschiede.

ÖKO-TEST Jahrbuch Geld und Versicherungen für 2010
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So ein Murks. Mit dem Start des Gesundheitsfonds entfiel für schätzungsweise 1,5 Millionen Freiberufler und sonstige Unternehmer, die bis dahin freiwillig Kassenpatienten waren, die Möglichkeit, sich für den Krankheitsfall genauso unkompliziert abzusichern, wie dies für angestellte Arbeitnehmer selbstverständlich ist. Statt sich durch einen höheren Beitragssatz Anspruch auf gesetzliches Krankentagegeld zu sichern, sollten sie von Januar 2009 an bei den gesetzlichen Kassen Wahltarife abschließen. Doch die Konstrukteure des Gesundheitsfonds leisteten sich eine Riesenpanne. Und so wurde flugs die alte Regelung wieder eingeführt. Erhalten blieben auch die neuen Wahltarife. Als dritte Möglichkeit stehen Freiberuflern die Angebote der privaten Versicherer offen. Von denen profitieren am ehesten jene Unternehmer und Freiberufler, die noch relativ jung und gesund sind. Denn ohne Gesundheitsprüfung gibt es in der PKV keine bezahlbare Versicherung. Ergeben sich aus dem Gesundheitscheck bestimmte langwierige Leiden oder gar schwere chronische Erkrankungen, führt dies entweder zu Beitragszuschlägen oder sogar zu Ausschlüssen der Leistung im Falle dieser Krankheit bis hin zur Ablehnung des Antrags. Andererseits: Ist ein Antragsteller kerngesund, kann auch schon mal die dreimonatige Wartezeit erlassen werden. Selbstständige, die sich schließlich für einen Versicherer entscheiden, binden sich lediglich für ein Jahr. Bei den gesetzlichen Wahltarifen war immerhin eine Bindung für die Dauer von drei Jahren Voraussetzung für einen Vertrag. Die Anbieter privater Krankentagegeldversicherungen werben außerdem, im Gegensatz zum Tagegeld von den Kassen, mit einer unbegrenzten Leistungsdauer im Krankheitsfall. Erfahrungen mit der bisherigen Leistungspraxis lassen aber auch erkennen: Die Versicherer werden versuchen, gerade aufgrund steigender Gesundheitskosten, ihre Leistungspflicht so weit sie können zu reduzieren. So sind häufige Anfragen und Hausbesuche der Mitarbeiter von Versicherern eine Methode, Betroffene wieder zum Arbeiten zu bewegen.

Für die Wahl des günstigsten privaten Anbieters für Krankentagegeld hat ÖKO-TEST die Preise von 103 privaten Tarifvarianten von 28 Gesellschaften untersucht.

Das Testergebnis

Die Angebote der privaten Assekuranzen schwanken extrem: Das teuerste Angebot machte die Central Versicherung für einen 85-Euro-Tagesgeld-Schutz, der ab dem 43. Tag beginnt. Für einen Mann kostet die Prämie 75 Euro, eine Frau müsste 91 Euro zahlen.

Die Hallesche machte mit ihrem Tarif KT43 das Rennen um den preiswertesten Vertrag: Eine 45-jährige selbstständige Frau zahlt hier monatlich rund 32 Euro; ein gleichaltriger Mann liegt am günstigsten mit dem HUK-Coburg Tarif für 27 Euro.

Soll das Krankengeld ab dem 22. Tag beginnen, so zahlt ein 45-jähriger Mann bei der Alten Oldenburger im Tarif KTS3 rund 63 Euro, für Frauen gibt es diese Absicherung für rund 68 Euro monatlich bei der HUK-Coburg am preisgünstigsten.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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