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ÖKO-TEST Jahrbuch Geld und Versicherungen für 2010
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Riester-Darlehen

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ÖKO-TEST Jahrbuch Geld und Versicherungen für 2010
» Produkte anzeigen (76)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ J0909 ] anzeigen

Einziges Problem: Solche zusätzlichen Sondertilgungen sind nicht bei allen Baugeldgebern kostenfrei möglich. Die WL-Bank akzeptiert zum Beispiel nur die Zulagen als kostenfreie Sondertilgung. Ansonsten sind zwar bis zu zehn Prozent Sondertilgung möglich. Das kostet aber 0,04 Prozentpunkte Zinszuschlag. Die Allianz Lebensversicherung lässt bei ihren Riester-Darlehen zwar Sondertilgungen bis zu 2.100 Euro kostenfrei zu. Gehen die Zahlungen darüber hinaus, wird jedoch auch bei ihr ein Zinszuschlag fällig (0,01 bis 0,05 Prozentpunkte, abhängig von der Höhe der Sondertilgungsoption). Anbieter wie Comdirect. Dr. Klein, die Freie Hypo, Enderlein, die Kreissparkasse Halle und die Wüstenrot Bank lassen dagegen grundsätzlich Sondertilgungen bis zu fünf Prozent der Darlehenssumme kostenfrei zu. Bei der Dresdner Bank/Commerzbank sind es sogar zehn Prozent. Dafür werden bisweilen Mindestsummen vorgegeben. Die DSL-Bank akzeptiert nur Sondertilgungen ab 1.000 Euro. Bei Enderlein gibt es die kostenlose Sondertilgung nur für Gesamtdarlehen ab 100.000 Euro.

Die Beispiele zeigen: Wer mit Riester bauen will, muss sehr genau auf die Vertragsvarianten achten, um das individuell passende Angebot zu finden. Für Besserverdiener, die auch die Steuerersparnis aus dem Riester-Sonderausgabenabzug in die Tilgung stecken wollen, sind Riester-Darlehen mit hoher kostenfreier Sondertilgungsoption ideal. Wer den Vertrag dagegen nur mit dem Förderhöchstbetrag füllen will, kommt auch mit 2.100 Euro kostenfreier Sondertilgungsmöglichkeit aus.

Alle Vorteile der Riester-Finanzierung können jedoch durch Fallstricke in der Vertragsgestaltung zunichtegemacht werden. Denn mit dem Gesetz hat die Regierung ein bürokratisches Monstrum geschaffen. Schließlich müssen die geförderten Tilgungsbeiträge und die Zulagen auf dem sogenannten Wohnförderkonto verbucht werden. Die grundlegenden Vorschriften dafür aus dem Finanzministerium liegen seit Ende Januar zwar auf dem Tisch. Doch trotzdem gibt es hier noch jede Menge offene Fragen. Daher weisen die von den Anbietern zu führenden sogenannten Wohnförderkonten im Test auch erhebliche Unterschiede auf. So kann allein das Wohnförderkonto für die Frau bei den Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung zwischen 18.733,01 und 64.569 Euro betragen. Da diese Wohnförderkonten nach Rentenbeginn versteuert werden müssen, ergibt sich je nachdem, wie die Anbieter die Vorschriften interpretieren, eine erhebliche Differenz bei der Steuerbelastung.



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Inhalt

» Die staatliche Finanzspritze zur Förderung der ...
» Kurz: Die ersparte Miete soll später quasi ...
» Das Testergebnis - Bei zehnjähriger ...
» Bei den Darlehen mit 20-jähriger Zinsbindung ...
» Deshalb gilt: Wer auf Riester bauen will, sollte ...
» Der Baugeldvermittler MkiB lässt sich sogar die ...
» Weil unsere Musterfamilie über die Laufzeit ...
» Einziges Problem: Solche zusätzlichen ...
» Manche Anbieter lassen grundsätzlich alle ...
» ÖKO-TEST hat jeweils nachgerechnet, wie das ...
» Ob bei einem förderoptimalen Darlehenssplitting ...
» Anders als bei ungeförderten Hypotheken haben ...
» Im Musterfall wurde unterstellt, dass er die ...
» Darüber hinaus dürfte die ratenweise Tilgung der ...
» Gefördert werden zudem nicht nur die ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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