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ÖKO-TEST Jahrbuch für 2010
TestZahnbürsten, elektrische
Putz munter
Zahnbürsten, elektrische



Wir haben 13 elektrische Zahnbürsten ins Labor geschickt und sie gründlich überprüfen lassen. Sind die Borstenenden gut abgerundet? Und was ist mit der Schadstoffbelastung?

Das Testergebnis

Vier Produkte schaffen nur ein "ausreichend", darunter zwei Oral-B-Produkte von Braun.

Das Wichtigste an einer Zahnbürste sind die Borsten. Sie müssen gut abgerundet sein, damit das Zahnfleisch nicht verletzt wird. Erschreckend, dass vier Modelle im Test nicht einmal auf 50 Prozent akzeptable Borstenenden kommen. Das trifft auch für den Bürstenaufsatz Oral-B Precision Clean zu, die Standardbürste für rotierend-oszillierende Systeme von Oral-B. Bei der Oral-B Professional Care 8500 werden neben dem Standardbürstenkopf Precision Clean noch die Köpfe Oral-B Sensitive und Oral-B Pro Bright mitgeliefert. Diese beiden Köpfe schneiden zwar etwas besser ab, kommen aber auch nicht über 75 Prozent akzeptable Borsten.

Zumindest bei den schallaktiven Bürsten kann Oral-B punkten. An den Borstenenden der Oral-B Sonic Complete Schall-Zahnbürste haben wir nichts auszusetzen.

Positiv aufgefallen sind die Borstenenden der günstigen Drogerieprodukte von Schlecker, Dm, Rossmann und Müller. Allesamt weisen sie einen hohen Anteil an akzeptablen Borstenenden auf. Diese Drogerieeigenmarken werden alle vom gleichen Hersteller in der Schweiz gefertigt.

Alle Modelle haben fürs Putzen geeignete kleine Bürstenköpfe mit abgerundeten Kanten. Auch die Schnitthöhe der Borsten und die Größe der Bürstenfelder sind in Ordnung. Die Profile der Bürstenfelder sind unterschiedlich, viele haben ein Bi-Level, das heißt die äußeren und inneren Borstenreihen sind unterschiedlich hoch. Die Oral-B Sonic Complete Schall-Zahnbürste weist sogar gekreuzte Büschel auf, ihnen wird eine besonders gute Reinigungswirkung zugeschrieben. Aber auch andere Profile sind gut geeignet.

Bei drei Produkten hat das beauftragte Labor in einer Mischprobe aus Griff und Bürstenkopf mehr als Spuren von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) nachgewiesen. Etliche dieser Stoffe sind krebserregend. Einen gesetzlichen Grenzwert für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe in Bedarfsgegenständen gibt es nicht.

Besonders ärgerlich: Die Severin Denti-Care HG 7700 ist noch mit einem giftigen Nickel-Cadmium-Akku ausgestattet.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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