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Ratgeber Gesundheit und Fitness 9: 2009
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Zahnbürsten

Zahnbürsten

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Ratgeber Gesundheit und Fitness 9: 2009
» Produkte anzeigen (18)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ N0905 ] anzeigen

Zähneputzen - die einfachste Sache der Welt? Von wegen. Der Käufer muss sich durch einen immer größer werdenden Wust an Modellen wühlen, bis er das genehme Reinigungsgerät herausgepickt hat. Die American Dental Association (ADA), die Vereinigung der US-amerikanischen Zahnärzte, empfiehlt, mindestens alle drei bis vier Monate den Bürstenkopf zu wechseln, manche Experten raten sogar dazu, alle zwei Monate zur neuen Bürste zu greifen. In Deutschland liegt der Pro-Kopf-Verbrauch an Handzahnbürsten allerdings bei gerade mal zwei Stück pro Jahr.

ÖKO-TEST ließ 18 handelsübliche Modelle einkaufen und auf Gebrauchseignung sowie auf Schadstoffe untersuchen. Professor Martin Jung vom medizinischen Zentrum für Zahn-, Mund- und Kiefernheilkunde der Universität Gießen hat uns dabei beraten.

Das Testergebnis

Mit den meisten Zahnbürsten ist man gut bedient. 15 Produkte bewerten wir mit "sehr gut" oder "gut". Lediglich zwei Bürsten sind nur "ausreichend".

Zwei Zahnbürsten besitzen weniger als 50 Prozent akzeptable abgerundete Borsten. Das werten wir um drei Noten ab, denn die enthaltenen spitzen oder scharfkantigen Borsten können das Zahnfleisch verletzen. Keine Abwertung gibt es, wenn der Anteil der akzeptablen Borsten über 75 Prozent liegt. Als mäßige Abrundungsqualität kritisieren wir hingegen, wenn eine Zahnbürste lediglich zwischen 50 und 75 Prozent akzeptable Borsten besitzt.

Alle Zahnbürsten besitzen kleine, abgerundete Bürstenköpfe, die für die Zahnreinigung geeignet sind. Bei den meisten untersuchten Produkten ist der Bürstenkopf zusätzlich in Längsrichtung gegenüber dem Bürstengriff abgewinkelt. Das erleichtert laut Professor Martin Jung das Reinigen besonders der hinteren Seitenzähne. Einige Bürsten im Test sind mit einem variabel gestalteten Borstenfeld, zum Beispiel unterschiedlich hohen äußeren und inneren Borsten, versehen. Ob diese, wie das einige Hersteller versprechen, nun wirklich besser reinigen im Vergleich zu Bürsten mit einem klassisch ebenem Borstenfeld, lässt sich laut Jung derzeit nicht abschließend bewerten.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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