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ÖKO-TEST Mai 2009
TestMittel gegen Vorratsschädlinge

Mittel gegen Vorratsschädlinge



Wenn die Temperaturen steigen, tauchen sie wieder auf: Fliegen, die sich auf den Sonntagskuchen setzen oder kleine Fruchtfliegen, die den Mülleimer oder die leere Apfelweinflasche umschwirren. Das ist nicht nur ekelig, sondern auch unhygienisch. Die Fliegen können Keime übertragen.

Gerade in der heißen Jahreszeit zieht alles offen stehende Essbare diese fliegenden Insekten wie ein Magnet an, ebenso das Obst, das so schön dekorativ auf dem Tisch steht. Deckt man alles ab, so verschwinden diese lästigen Tierchen vielleicht nicht völlig, lassen sich aber ganz gut in Schach halten. Wenn es aber Motten in den Vorratschränken sind, etwa die Dörrobstmotte, die auch vor Kaffee, Tee oder Gewürzen nicht haltmacht, ist eine große Entsorgungs- und Reinigungsaktion fällig.

Wird man die Motten so nicht los, kann man die ungebetenen Gäste mit kleinen, nützlichen Helfern bekämpfen. Als Nützlinge sind winzige Schlupfwespen - sie messen weniger als einen halben Millimeter - als kleine Armee in Kärtchen verborgen, erhältlich. Diese werden in die Schränke zwischen die Vorräte verteilt. Aus den Kärtchen schwärmen die flügellosen Schlupfwespen kriechend aus und legen ihre Eier in die Motteneier. Aus diesen können sich dann keine gefräßigen Larven mehr entwickeln, die Mehl, Müsli oder Hundefutter heimsuchen. Die Schlupfwespen schlüpfen nach acht bis zehn Tagen und sterben ab, wenn sie keine Motteneier mehr finden.

ÖKO-TEST hat 66 Mittel gegen Insekten und Lebensmittelmotten eingekauft und die Inhaltsstoffe beurteilt.

Das Testergebnis

Reine Klebefallen ohne insektizide Wirkstoffe oder Lockfallen mit Essigsäure oder anderen organischen Säuren wie Pelargonsäure finden wir in Ordnung. Diese Mittel sind ideal, um Fliegen und Fruchtfliegen in Innenräumen wegzufangen. Ebenso geeignet und völlig ungiftig sind Klebefallen mit Sexuallockstoffen, sogenannten Pheromonen, gegen Lebensmittelmotten. Die Pheromone locken die männlichen Motten an. Anhand der gefangenen Motten lässt sich zumindest überprüfen, ob es noch einen Mottenbefall gibt, nachdem alle befallenen Lebensmittel entsorgt und alle Küchen- und Vorratsschränke gereinigt wurden.



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Inhalt

» Wenn die Temperaturen steigen, tauchen sie wieder auf: ...
» Auch Mittel mit Neem, Lavandin- oder Zedernöl ...
» Weitere Mängel - Bei Heimwerkerprodukten ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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