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ÖKO-TEST April 2009
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Stoppersocken
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ÖKO-TEST April 2009
» Produkte anzeigen (17)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ M0904 ] anzeigen

So haben wir getestet

Der Einkauf

Die Stoppersocken wurden im Januar und Februar 2009 gekauft.

Problematische Inhaltsstoffe

Stoppersocken bestehen aus einem Textilteil und einer rutschfesten Beschichtung an der Sohle. Um die oft PVC-haltigen Stopper elastisch zu machen, verwenden viele Hersteller gesundheitsschädliche Phthalatweichmacher. Die Labore haben die Noppen und einen Teil des Stoffes auch auf problematische zinnorganische Verbindungen untersucht. Dibutylzinn (DBT) und Dioctylzinn (DOT) werden als Stabilisatoren in PVC eingesetzt. Sie sorgen dort für Hitze- und Lichtbeständigkeit und sind deshalb in Verpackungsmaterialien und in vielen anderen Verbraucherprodukten aus PVC enthalten. Des Weiteren wurde nach Rückständen aus der Textilausrüstung gefahndet: Dazu gehören halogenorganische Verbindungen, Chlorparaffine, Phenol, polyzyklische Kohlenwasserstoffe sowie phosphororganische Verbindungen, die häufig als Flammschutzmittel eingesetzt werden, und optische Aufheller.

Materialeigenschaften

Stoppersocken müssen einiges aushalten: Sie werden oft anstelle von Hausschuhen getragen und kommen öfter in die Waschmaschine. Da kann der Kunststoff an der Sohle schnell spröde werden. Deswegen haben wir die Scheuerbeständigkeit prüfen lassen: Wie stark kann die Socke belastet werden, ohne kaputtzugehen? Wichtig für die Qualität ist auch die Reibechtheit, das heißt, Socken dürfen nicht abfärben, egal ob nass oder trocken.

Die Bewertung

Stoppersocken sollten robust sein, aber selbstverständlich auch schadstofffrei. Daher kann das von uns vergebene Gesamturteil nicht besser sein als das Testergebnis für die Inhaltsstoffe.

Schadstoffe in Baby- und Kinderartikeln sieht übrigens nicht nur ÖKO-TEST sehr kritisch. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz beispielsweise entdeckte zinnorganische Verbindungen in gummierten Aufdrucken von Kinderkleidung - und zwar in teilweise wesentlich geringeren Mengen als wir in Stoppersocken. Das Landesamt stufte den Fund trotzdem als kritisch ein und forderte die Hersteller direkt auf, in Zukunft auf diese Schadstoffe zu verzichten.




Inhalt

» Anlauf, ausbalancieren, halten und mit einem ...
» In acht Stoppersocken stecken immer noch jede ...
» So reagierten die Hersteller - Jako-O ...
» So haben wir getestet - Der Einkauf ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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