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ÖKO-TEST Jahrbuch Kleinkinder für 2009
TestKetchup
Kein Reifezeugnis
Ketchup

Egal ob zu Pommes oder Würstchen - mit Ketchup schmeckt’s vielen Kindern einfach besser. Wir haben Kraft, McDonald’s, Knorr und andere Marken unter die Lupe genommen. Rundum empfehlen können wir aber nur wenige, darunter zwei Bio-Produkte.


Ein guter Ketchup braucht nicht mehr als fünf Zutaten: sonnengereifte Tomaten, Essig, Zucker, Salz und Gewürze. Wir haben für unseren Test 17 Mal Tomatenketchup einkaufen und in die Labore schicken lassen. Dort wurden die roten Saucen auf Schadstoffe analysiert und überprüft, wie gut die Qualität der Rohstoffe ist.

Das Testergebnis

Ketchupfans haben die Wahl zwischen fünf "sehr guten" und sieben "guten" Produkten. Die restlichen Produkte schneiden nur "befriedigend" oder "ausreichend" ab.

In zirka ein Drittel der Produkte sorgen allerdings Aromen und Geschmacksverstärker für mehr Geschmack. Wir werten den Zusatz um jeweils eine Stufe ab, da es hier in der Regel darum geht, schlechte oder schwankende Rohstoffqualitäten auszugleichen. Insbesondere der Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat, der im Hela Tomaten Ketchup fruchtig steckt, ist überflüssig.

Entbehrlich sind auch Süßstoffe. Das Süßungsmittel der Wahl bleibt Zucker. Wie tief die Hersteller in den Zuckertopf greifen, ist jedoch unterschiedlich. Süßer Spitzenreiter ist mit stattlichen 25,6 Prozent Hela Tomaten Ketchup fruchtig.

Drei Produkte enthalten Ergosterin, ein Indikator für den Befall mit Schimmelpilzen und Hefen. Gesundheitsgefährdend ist das nicht.

Die Ketchupproben enthalten unterschiedlich viel Lycopin. Ganz vorn liegen die Bio-Marken, doch auch zwei konventionelle Produkte verzeichnen hohe Gehalte. Punktabzug gibt es für zwei Saucen mit vergleichsweise niedrigen Werten. Hier wurde entweder weniger Tomatenmark verarbeitet oder die geernteten Früchte waren nicht reif genug. Denn je roter und reifer die Früchte, desto mehr Lycopin steckt drin. Auch die Tomatensorte und die Witterung können den Gehalt beeinflussen.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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