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ÖKO-TEST Dezember 2008
TestPortionskaffeemaschinen
Nicht die Bohne
Portionskaffeemaschinen



Ein guter Kaffee ist eine Glaubensfrage. Und die stellt sich schon lange nicht mehr nur an der Front zwischen "Oh Gott, da steht ja der Löffel drin!" und "Was ist denn das für eine dünne Plörre?". Immer mehr wird auch die technische Zubereitungsform zum Thema. Zwar verkauft sich die gute alte Filterkaffeemaschine weiterhin gut und hat viele treue Anhänger. Doch ihre Alleinherrschaft in den Küchen der privaten Haushalte und erst recht in den Büros ist passé.

Maschinen, die das heiße Wasser mit Druck durch das Kaffee- oder Espressopulver pumpen, sollen weniger Reizstoffe ausschwemmen. Unter anderem aus aufsteigenden ätherischen Ölen entsteht idealerweise an der Oberfläche der Tasse Kaffee oder Espresso eine feine Crema. Weiterer Vorteil: Jede Tasse ist frisch gebrüht. Vollautomaten mahlen auch noch die Bohnen unmittelbar vor der Zubereitung.

Wer sich zu Hause nur hin und wieder eine feine Tasse Kaffee oder Espresso zubereiten will, für den lohnt sich die Anschaffung eines teuren Vollautomaten kaum. Einfacher und in der Regel deutlich günstiger sind Geräte, die mit vorportionierten Softpads oder Kapseln arbeiten. Die Softpadsysteme wurden besonders durch die Geräte der Marke Senseo bekannt, für die Pads gibt es aber inzwischen zahlreiche Anbieter ganz unterschiedlicher Preisklassen. Die Kapselsysteme können aber durch die Bindung an einen bestimmten Anbieter leicht teuer werden.

Wir wollten wissen, wie gut sich mit gängigen Portionskaffeemaschinen für den Privatgebrauch Kaffee machen lässt und haben zehn Geräte für einen umfangreichen Chemie- und Praxistest ins Labor geschickt. Sechs davon sind Softpadgeräte, vier Kaffeemaschinen für feste Kapseln, die mit höherem Druck auch Espresso bereiten.

Das Testergebnis

... ist durchmischt. Die gute Nachricht: Die meisten Maschinen produzieren auf Knopfdruck ordentlichen Kaffee mit schöner Crema. Die schlechte: In puncto elektrische Sicherheit hat der Test einige Schwachstellen ans Licht gebracht. Fünf Geräte schaffen deshalb nur "ausreichende" Gesamturteile. Insgesamt "gut" sind zwei Softpad- und zwei Kapselgeräte. Ein Kapselgerät bekommt ein "befriedigend".



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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