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ÖKO-TEST Dezember 2008
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ÖKO-TEST Dezember 2008
» Produkte anzeigen (220)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ M0812 ] anzeigen

Die Börsenkurse taumeln, Großbanken rutschen in die Pleite - Milliardenverluste, wohin man schaut. Längst hat die Finanzkrise auch Europa im Griff und lässt selbst Profis ratlos mit dem Kopf schütteln. Die Regierungen setzen weltweit auf milliardenschwere Rettungspakete. Ob das die Krise beenden kann, ist jedoch alles andere als sicher. Entsprechend groß ist die Verunsicherung unter Deutschlands Tages- und Festgeldsparern.

Denn auch hierzulande tummeln sich viele ausländische Banken, die seit der Finanzkrise Schlagzeilen machen: Die niederländische ING-Diba, die zum spanischen Unicredit-Konzern gehörende DAB-Bank, Cortal Consors, eine Niederlassung der französischen BNP Paribas, die spanische Santander Bank, die schwedische SEB, die indische ICICI Bank und die lettische Parex Bank. Als Online- und Direktbanken locken diese Institute oft mit hohen Zinsen. Doch nach dem Desaster der isländischen Kaupthing-Edge Bank fragen viele Sparer jetzt: Zu welchem Preis? Denn die Kaupthing Bank - von einigen Finanzportalen noch im September gar als Topanbieter für Tagesgeld gekürt - lockte mit 5,65 Prozent Zinsen fürs Tagesgeld rund 31.000 Deutsche an - und ist jetzt insolvent. Alle Konten sind seit Anfang Oktober eingefroren. Zwar erklärte sich die isländische Einlagensicherung Anfang November formal bereit, die Sparer zu entschädigen. Doch das dürfte schwierig werden, denn Island ist selbst so gut wie pleite.

Extrem verunsichert räumen viele Sparer daher jetzt ihre Hochzinskonten bei Onlinebanken und kehren reumütig zu den heimischen Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken zurück. Deren Geschäftsmodell galt vor der Finanzkrise als altbacken, heute wirkt die umfassende Einlagensicherung dieser Institute wie ein Magnet. Denn dank Institutssicherung können Sparkassen und Genossenschaftsbanken nicht pleite gehen.

Bei allen anderen Instituten verunsichert dagegen jede neue Schlagzeile. "Niederlande stützen ING-Bank mit zehn Milliarden Euro", meldeten Mitte Oktober zum Beispiel die Agenturen - und so manchem Sparer blieb fast das Herz stehen. Denn die ING ist der Mutterkonzern der ING-Diba, bei der 6,2 Millionen Deutsche rund 60 Milliarden Euro als Tages- und Festgeld angelegt haben.



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Inhalt

» Die Börsenkurse taumeln, Großbanken rutschen in die ...
» ÖKO-TEST hat deshalb die bei deutschen Sparern ...
» Immerhin fünf Prozent Zinsen für täglich ...
» Anleger sollten sich daher genau überlegen, ob ...
» Sparbriefe - Bei einer Anlagedauer von ...
» Geldmarktfonds - Als supersichere und ...
» Wirklich konkurrenzfähig mit den Bankofferten ...
» Der ISI Euro Money Fund der skandinavischen ...
» In einem Worst-Case-Szenario ist zwar denkbar, ...
» Ebenfalls auf Rang 3 stufen wir ausländische ...
» Geldmarktfonds: Rein formal sind Geldmarktfonds ...
» Note 3 haben Geldmarktfonds erhalten, die dem ...
» Noch riskanter sind allerdings CDOs. Denn bei ...

Ergänzung

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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