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TestSchadstoffe im Weihnachtsgebäck
Sterne-Küche
Schadstoffe im Weihnachtsgebäck
Warnungen vor zu viel Cumarin in Zimtsternen vermiesen Leckermäulern gerade in der Weihnachtszeit manchmal den Appetit. Und auch das Krebsgift Acrylamid ist noch nicht ganz aus dem Gebäck verbannt. In unserem Test sind erfreulicherweise aber nur wenige der 63 untersuchten Backwaren mit den Schadstoffen belastet.


Vor allem im Herbst und Winter sind die Supermarktregale reich gefüllt mit weihnachtlichen Leckereien: Lebkuchen, Zimtsterne und Spekulatius. Einige der würzigen Süßigkeiten gibt es auch rund ums Jahr.

Zimtgebäck hat teilweise hohe Gehalte an Cumarin, eine Substanz, die zu Leberschäden führen kann. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) reichen dafür bei empfindlichen Personen schon relativ kleine Mengen aus, allerdings sind die Schäden reversibel.

Wir wollten wissen, wie viel Cumarin im Weihnachtsgebäck steckt und haben 63 Proben ins Labor geschickt, vor allem Zimtsterne, Lebkuchen und Spekulatius. Dort haben wir auch auf die Belastung mit dem Krebsgift Arcylamid untersuchen lassen.

Das Testergebnis

Dem fröhlichen Kekseknabbern steht wenig im Weg: Denn der größte Teil der süßen Sachen enthält keine oder nur geringe Spuren von Cumarin und Acrylamid. Lediglich drei Produkte weisen hohe Gehalte der leberschädlichen Substanz auf. Erhöhte Mengen an Acrylamid fanden sich in zwölf Proben.

Die Cumarinwerte in drei Produkten sind zu hoch. So erreichen Kinder, die 50 Gramm der Original Nürnberger Elisenlebkuchen oder der Eilles Nürnberger Elisenlebkuchen essen, mehr als 50 Prozent der tolerierbaren täglichen Aufnahme (TDI). Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat für Cumarin einen TDI von 0,1 mg pro Kilogramm Körpergewicht abgeleitet.

Gute Arbeit haben die meisten Hersteller in Sachen Acrylamid geleistet. Insbesondere Lebkuchen ist deutlich besser geworden. In unserer Untersuchung bleiben 72 Prozent der würzigen Kuchen unter 100 Mikrogramm Acrylamid pro Kilogramm (µg/kg). Das ist gerade einmal ein Zehntel des unverändert hohen Signalwerts von 1.000 µg/kg.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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