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ÖKO-TEST Jahrbuch Essen, Trinken und Genießen für 2009
TestCalciumpräparate
Die Milch macht’s
Calciumpräparate



Zwar können heranwachsende Jugendliche, schwangere Frauen oder stillende Mütter tatsächlich einen erhöhten Bedarf an Calcium haben. Aber wer aufs Geratewohl Calciumtabletten auflöst und glaubt, sich mit dem Mineralstoffgetränk nur Gutes zu tun, irrt. Eine hohe Calciumzufuhr begünstigt nämlich die Bildung von Nierensteinen. Wir haben 29 Calciumpräparate - 16 Arzneimittel und 13 Nahrungsergänzungsmittel - einkaufen und begutachten lassen.

Das Testergebnis

14 Arzneimittel schneiden mit "gut" ab, eines ist "sehr gut", eines "befriedigend". Unter den Nahrungsergänzungsmitteln finden sich nur "sehr gute" und "gute".

Die Arzneimittel sind alle zur Vorbeugung eines Calciummangels bei erhöhtem Bedarf ausgelobt und dafür auch geeignet. Außerdem werden die meisten zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose empfohlen. Das ist zwar sinnvoll, eine mittlere Tagesdosierung von 500 bis 1.000 Milligramm Calcium ist laut Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft zur Vorbeugung und Therapie einer Osteoporose vorgesehen. Doch das Calcium kann vom Körper nur optimal verarbeitet werden, wenn ausreichend Vitamin D vorhanden ist. Deshalb haben wir in diesem Test bis auf eine Ausnahme alle Arzneimittel abgewertet, denn sie enthalten ausschließlich Calcium.

Bei den Nahrungsergänzungsmitteln ist die Überdosierung von Calcium der einzige Kritikpunkt. Anders als Arzneimittel, die zur Behandlung von Mangelerscheinungen zugelassen wurden, sollten Nahrungsergänzungsmittel niedrigere Dosen Calcium enthalten.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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