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ÖKO-TEST Oktober 2008
TestEnergiesparlampen
Keine Leuchten
Energiesparlampen



Aber die Glühbirne hat doch hohe Wärmeverluste?

Die klassische Glühbirne kann nur etwa fünf Prozent der verbrauchten Energie zur Lichterzeugung nutzen, während der Rest als Wärme verloren geht, wie die Kritiker schlussfolgern. Aber diese Wärme ist kein Abfall, denn in der meisten Zeit des Jahres ist sie willkommen. Der Glaskolben kann sich durch Erhitzung der Glühwendel bis auf 180 Grad erwärmen, wie unser Labor feststellte. Mit Kompaktleuchtstofflampen werden rund 25 Prozent des eingesetzten Stroms in Licht umgewandelt. Sie werden nach unseren Messungen 60 bis 90 Grad heiß und haben somit durchaus auch Wärmeverluste.

Wie sieht die Zukunft der künstlichen Beleuchtung im Haushalt aus?

Manche Fachleute glauben, dass das Ende der Energiesparlampe bereits eingeläutet sei. Die meisten Entwicklungsabteilungen der Hersteller haben sich bereits ganz anderen Techniken gewidmet. Christian Schaft, Leiter des Geschäftsbereichs Verbraucherprodukte bei Osram, geht davon aus, dass die Leuchtdioden (LED = Light Emitting Diode) ganz stark nach vorne kommen und dass sie bis 2020 ein Drittel der Allgemeinbeleuchtung ausmachen. Die Firma Osram konzentriert sich seit Jahren auf diese Technik. Dennoch glaubt Schaft, dass in privaten Haushalten künftig neben energiesparenden Halogenlampen und LED-Lampen auch weiterhin Energiesparlampen zu finden sein werden. Auch Klaus Meier-Pohl von Philips Lighting sieht in Zukunft neben den Halogenlampen die Leuchtdioden vorne. Philips betreibt ebenfalls seit Jahren intensive Forschung und startet gerade eine "LED's do it Tour 2008" durch Deutschland, um auf die neuen Lampen und Leuchten aufmerksam zu machen. Die Lichtqualität der LEDs ist heute allerdings noch alles andere als gut, die Probeleuchten auf der Messe Light & Building im April 2008 in Frankfurt konnten noch nicht überzeugen. Die Hersteller arbeiten aber mit Hochdruck an einer Verbesserung. Erste Modelle mit Schraubsockel sind jedenfalls schon im Angebot. Nach Auskunft unseres Baubiologen Wolfgang Maes verursachen LEDs keinen Elektrosmog, dafür ausgeprägte Flimmerfrequenzen.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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