Startseite

Übersicht Ernährung / Essen / Trinken
Testberichte aus dem Archiv
Anfang Übersicht Seite 1/5 Eine Seite vor Ende
ÖKO-TEST Mai 2008
TestMöhren
Hattu Möhren?
Möhren



Bei Tegut können Kunden ab Juni Möhren der Sorte Milan kaufen. Dabei handelt es sich um eine saftig-frische Sorte aus biologisch-dynamischer Züchtung. Tegut fördert damit eine Entwicklung, die sonst nicht üblich ist: "Der Handel kauft häufig, was billig ist und gut aussieht", erklärt Prof. Peter-Jürgen Paschold, Fachgebietsleiter Gemüsebau in der Forschungsanstalt Geisenheim. Auf die besonderen Vorteile einer Sorte wird in der Regel nicht geachtet.

Paschold untersucht gemeinsam mit anderen Kollegen neue Möhrensorten bezüglich Geschmack, Inhaltsstoffen und Ertrag. Leider gilt diesbezüglich meist die Faustregel "Je mehr Geschmack und Inhaltsstoffe, desto weniger Ertrag" und leider auch allzu oft "Je mehr positive Substanzen für die menschliche Gesundheit, desto mehr Bitterstoffe". Bitternoten wollen die meisten Verbraucher aber nicht, sie stehen auf süß und saftig. Besonders beliebt ist deshalb die sowohl im konventionellen als auch im Bio-Anbau genutzte Sorte Bolero. Noch komplizierter wird es mit dem Geschmack, weil Witterungseinflüsse und Anbauort ihn stark beeinflussen. "Eine Sorte, die unter bestimmten Witterungsbedingungen hervorragend schmeckt, schneidet beim nächsten Anbau manchmal nur noch mittelmäßig ab", weiß Paschold aus Versuchen. Er berät Anbauer, wie ein Kompromiss aus Geschmack, Ertrag und Nährstoffgehalt aussehen kann.

Schon 17 Prozent der insgesamt verkauften Möhren stammen aus ökologischer Landwirtschaft. Denn Möhren eignen sich ganz besonders für den Bio-Anbau, unter anderem weil sie einen eher geringen Nährstoffbedarf haben.

Die Firma Hans Brocker ist eine der Großen im deutschen Möhrengeschäft. Mit 50 Vertragspartnern vertreibt das Unternehmen konventionelle Ware von 1.000 Hektar Wirtschaftsfläche. Bio-Anbau betreibt die Firma seit etwa zehn Jahren, inzwischen bereits auf 25 Prozent der Gesamtfläche von 1.350 Hektar. Verarbeiten, Lagern und Verpacken von Bio- und konventioneller Ware, das geschieht in dem Betrieb alles strikt getrennt. Jede Parzelle wird auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und anderen Schadstoffen untersucht. "Die Rückverfolgbarkeit der Ware ist lückenlos", erklärt Betriebsleiter Josef Deselaers. "Wenn nur einmal nicht Bio drin ist, wo Bio draufsteht, setzen wir unseren Ruf aufs Spiel. Da versteht sich extreme Sorgfalt von selbst."



» weiter auf der nächsten Seite

Inhalt

Anfang Übersicht Seite 1/5 Eine Seite vor Ende



Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



Mehr Artikel zu diesem Themengebiet
Testbericht
Spezialitäten aus Deutschland: Alles Gute!
Testbericht
Salat: Letzter Blattz
Testbericht
Geschmacksverstärker: Eine Geschmacklosigkeit
Testbericht
Joghurt, Erdbeer: Auf Beerenfang
Testbericht
Linsen: Das ging in die Linsen

Spezialitäten aus Deutschland: Alles Gute!
Mindesthaltbarkeitsdatum: Von wegen verdorben!
Über ÖKO-TEST - CSR und Nachhaltigkeit
Community Supported Agriculture
Rezeptdatenbanken: Das Internet, der Hilfskoch

Leserfrage: Wein
Leserfrage: Leinöl mit Lignanen
Leserfrage: Pestizide in Traubensaft
Leserfrage: Süßungsmittel Sucolin
Leserfrage: Aufkleber auf Früchten


 Ernährung / Essen / Trinken
Online-Service für Abonnenten
 - ANZEIGE -
 News
Oxfam-Studie
Unrühmliche Bilanz einer Oxfam-Studie: Global Player wie Danone, Nestlé oder Coca-Cola zahlen unfaire Löhne und beuten die Landbevölkerung in vielen Teilen der Erde aus. » News lesen
Hygiene-Pranger vor dem Aus?
Verbraucher sollen informiert werden, wenn Lebensmittelbetriebe in Sachen Hygiene schlampen. Allerdings machen die wenigsten Behörden Verstöße öffentlich. Immer mehr Gerichte stoppen die "Schmuddellisten". » News lesen
Umweltbewusst einkaufen
Interview mit Jürgen Stellpflug, Chefredakteur von ÖKO-TEST, zu umweltbewusst einkaufen. » News lesen
Umweltbewusst einkaufen
Was heißt eigentlich überhaupt "umweltbewusst einkaufen"? Auf welche Siegel kann man sich verlassen? Die Antworten darauf will ein kostenloses E-Book liefern. » News lesen
Im Gespräch
Wurst, Fastfood oder Instantprodukte: Phosphate werden vielen Lebensmitteln zugesetzt. Dr. Kai Hahn von der Taskforce "Phosphate in food" hält das für ein Gesundheitsrisiko. » News lesen
Der Sushi-Ratgeber
WWF hat jetzt einen Sushi-Ratgeber zum Runterladen unter www.wwf.de im Angebot. Ein Ampelsystem informiert, wie dezimiert welche Fischart ist. » News lesen
Europaweite Steuer auf Fleisch
Schweden diskutiert eine europaweite Steuer auf Fleisch. Damit sollen der Fleischkonsum und der dadurch verursachte Kohlendioxidausstoß reduziert werden. » News lesen
Bio-Verbände kritisieren: Das kürzlich vom Deutschen Tierschutzbund eingeführte Label schützt die Tiere nicht. » News lesen
» mehr News anzeigen
 Aktuelle Themen
Wasserfußabdruck
Wasserfußabdruck - Rund 4.000 Liter Wasser "verschwendet" jeder Deutsche durchschnittlich pro Tag. Die Rede ist vom sogenannten virtuellen Wasser. Darunter versteht man die Menge, die während der gesamten Produktionskette aufgewendet oder verschmutzt wird. » Artikel lesen
Community Supported Agriculture
Community Supported Agriculture - Hinter dem Begriff Community Supported Agriculture – kurz CSA – steht wortwörtlich übersetzt eine "gemeinschaftsunterstützte Landwirtschaft". Das ÖKO-TEST-Special wirft einen Blick hinter die Kulissen dieser bäuerlichen Direktvermarktung. » Artikel lesen
Über ÖKO-TEST - CSR und Nachhaltigkeit
Über ÖKO-TEST - CSR und Nachhaltigkeit - Immer häufiger berücksichtigen wir CSR und Nachhaltigkeit in unseren Testurteilen. » Artikel lesen
Der Diäten-Wahnsinn
Der Diäten-Wahnsinn - Diäten gibt es wie Sand am Meer. Ob sie zum dauerhaften Abnehmen taugen, hängt vor allem davon ab, was auf den Teller kommt. ÖKO-TEST hat einige Diäten überprüft. Nicht alle können wir zum Abspecken empfehlen. » Artikel lesen
» mehr Themen anzeigen

  An den Seitenanfang gehen
ÖKO-TEST vorbeugender Verbraucherschutz seit 1985 - unabhängig, objektiv, wissenschaftlich
Das Essen und Geniessen-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Essen 12:2013 mit CD

Preis: 6.90 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
Das Kleinkinder-Super-Paket

Preis: 29.80 €

» Paket kaufen
Spezial Ausstattung

Preis: 5.00 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
ÖKO-TEST Mai 2013

Preis: 3.80 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
» Abo / ePaper
Das Rund ums Haus-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Bereiche
Kinder / Familie
Kosmetik / Mode
Gesundheit / Medikamente
Bauen / Wohnen
Essen / Trinken
Geld / Versicherung
Technik / Freizeit
Informationen
Impressum
Datenschutz
Kontakt
Fragen zu ÖKO-TEST
Label-Verstöße
Unsere Testverfahren
Media
Mediadaten
Label
Markt & Medien
Presse / Handel

Investor Relations
Services
Übersicht Service

Online-Shop
Forum
RSS Feed
ePaper
pressekatalog.de
pubbles.de
Abonnement
Serviceseite



© ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt am Main