Startseite

Übersicht Bauen / Wohnen / Renovieren
Testberichte aus dem Archiv
Anfang Eine Seite zurück Seite 2/5 Eine Seite vor Ende
ÖKO-TEST April 2008
TestPAK in Gebrauchsgegenständen
Belastend!
PAK in Gebrauchsgegenständen



Ob PAK, Schwermetalle oder andere Chemikalien einen Menschen besonders belasten, lässt sich unter anderem mit dem sogenannten Lymphozytentransformationstest nachweisen. In aufwendigen Laboranalysen wird dabei den Abwehrreaktionen des Körpers nachgegangen, die sich gewissermaßen im Blut festschreiben.

Reagiert jemand auf PAK, sagt Frank Bartram, kann schon eine schlecht gewartete Ölheizung zu einer extremen Belastung werden. Es können aber auch biologisch entstandene PAK sein, zum Beispiel durch Emissionen von Schimmelpilzen, die das Leben unerträglich machen. Gegen Quellen in der Wohnung kann man etwas tun. Was die ganz "normale" Belastung der Außenluft angeht, ist der Erkrankte dagegen meistens machtlos.

Jeder Mensch nimmt täglich PAK auf, über das Essen, die Luft und die Haut. Während eines Menschenlebens kommt da einiges zusammen. Die akute Toxizität der PAK ist vergleichsweise gering. Gefährlich wird es erst, wenn die PAK im Körper verstoffwechselt werden. Denn die Zwischenprodukte, die dabei entstehen, können ein größeres krebserregendes Potenzial haben als die Ausgangssubstanzen selbst. Sie können mit der Erbsubstanz reagieren und damit ein unkontrolliertes Zellwachstum in Gang setzen - möglicherweise der erste Schritt zum Krebs.

Theoretisch kann ein einziges Molekül schon zu viel sein. Aber generell gilt das Dosis-Wirkungs-Prinzip. Je öfter und stärker ein Mensch den PAK ausgesetzt ist, desto höher ist für ihn die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken. Besonders gefährdet sind etwa Arbeiter, die mit Kokereigasen in Kontakt kommen. PAK-bedingter Hautkrebs durch Ruß, Rohparaffin, Teer, Anthracen, Pech oder ähnliche Stoffe ist als Berufskrankheit anerkannt.

Während der Gesetzgeber die PAK-Gehalte durch einen Grenzwert für die Leitsubstanz Benzo(a)pyren in bestimmten Lebensmitteln beschränkt, sind die PAK in verbrauchernahen Produkten weitgehend ungeregelt. "Generell", empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung, "sollten Hersteller die PAK-Gehalte in Produkten so weit wie möglich senken, da für einige PAK keine Schwellenwerte angegeben werden können, unterhalb derer ein Gesundheitsrisiko ausgeschlossen werden kann."



» weiter auf der nächsten Seite

Inhalt

Anfang Eine Seite zurück Seite 2/5 Eine Seite vor Ende



Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



Mehr Artikel zu diesem Themengebiet
Testbericht
Anti-Schimmelmittel: Finger weg!
Testbericht
LED-Lampen: Erhellend
Testbericht
Obst- und Gemüsedünger: Der Feind in meinem Beet
Testbericht
Vliese und Vliestapeten: Raufaser bleibt unschlagbar
Testbericht
Heckenscheren: Ab durch die Hecke

Schadstoff-Check: Schadstoffe in der Wohnung
Wärmepumpen: Wohl oder Weh?
Energiesparende Haushaltsgeräte: Die weißen Spardosen
Gütezeichen für Öko-Strom
Urban Farming: Landbau mitten in der Stadt

Leserfrage: Gehören Einwegpapierhandtücher ins Altpapier?
Leserfrage: Stinke-Regal muss draußen bleiben
Leserfrage: Marokkanischer Putz
Leserfrage: Reinigen von Teekannen
Leserfrage: Ameisenplage: Was tun?


 Bauen / Wohnen / Renovieren
Online-Service für Abonnenten
 - ANZEIGE -
 News
Öko-Strom schlägt Kohle
Öko-Strom schlägt Kohle: Erneuerbare Energien sind hierzulande laut Monitoringbericht der Bundesnetzagentur rasant auf dem Vormarsch. » News lesen
Neues Energiesystem
Forscher haben durchgerechnet: Ein komplett auf erneuerbaren Energien basierendes System führt am Ende zu jährlichen Gesamtkosten, die nicht höher liegen als die heutigen. » News lesen
Öko-Strom wird transparenter
Das Umweltbundesamt hat das Herkunftsnachweisregister für Öko-Strom gestartet. Der Nachweis bescheinigt, wie und wo Strom aus erneuerbaren Energien produziert wurde. » News lesen
Mähroboter Robolinho 3000
Kurz bevor das ÖKO-TEST-Magazin in den Druck ging, schickte uns der Mähroboter-Hersteller Al-Ko eine Unterlassungserklärung zu. Jetzt sind die vollständigen Testergebnisse für den Robolinho 3000 online abrufbar. » News lesen
Bauteile aus zweiter Hand
Gut erhaltene gebrauchte Bauteile sind kein Schrott und zu schade für den Müll. Sie wiederzuverwenden ist das Ziel des bundesweiten Projekts "Bauteilnetz Deutschland". » News lesen
Gut Ding will Weile haben
Gut Ding will Weile haben: Ab 2021 sollen alle Neubauten nahezu klimaneutral in Niedrigstenergiestandard errichtet werden. Das sieht die neue Energieeinsparverordnung vor. » News lesen
Deutsche sind gute Energiesparer
Die Deutschen sind gute Energiesparer. Das zeigt eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln. » News lesen
Mehr Geld für energetisches Sanieren
Mehr Geld für energetisches Sanieren: Die KfW-Förderbank zahlt höhere Investitionszuschüsse für Einzelmaßnahmen sowie für Gesamtsanierungen. » News lesen
» mehr News anzeigen
 Aktuelle Themen
Das Stromnetz der Zukunft
Das Stromnetz der Zukunft - Damit die Energiewende vorankommt, müssen nicht nur Stromtransport und -verteilung reformiert werden. Es braucht innovative Energiemodelle. Smart Grids sollen helfen, Strom möglichst effizient zu nutzen. Derweil tüfteln Forscher längst an neuen Konzepten. » Artikel lesen
Energiesparende Haushaltsgeräte
Energiesparende Haushaltsgeräte - Sie fehlen in kaum einem Haushalt: Kühl- und Gefrierschränke, Wasch- und Spülmaschinen sowie Trockner. Wenn neue Geräte gekauft werden, rechnet es sich, in besonders energiesparende Geräte zu investieren. Die geringeren Stromkosten finanzieren den Kauf. » Artikel lesen
Küchentrends
Küchentrends - Kochst du noch oder lebst du schon? Küchen werden immer wohnlicher, vielseitiger und individueller. Doch bei allem Schick dürfen Ergonomie, Gesundheit und ökologische Qualität nicht außen vor bleiben. Das ist machbar – und bezahlbar. » Artikel lesen
Solarkataster
Solarkataster - Die Kommunen werden zu Vorreitern für die Photovoltaik. Sie informieren die Bürger mit speziellen Stadtplänen im Internet darüber, ob sich ihre Häuser zum Einfangen von Sonnenenergie eignen. Und sie überlassen ihnen mietfrei städtische Dachflächen. » Artikel lesen
» mehr Themen anzeigen

  An den Seitenanfang gehen
ÖKO-TEST vorbeugender Verbraucherschutz seit 1985 - unabhängig, objektiv, wissenschaftlich
Das Essen und Geniessen-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Essen 12:2013 mit CD

Preis: 6.90 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
Das Kleinkinder-Super-Paket

Preis: 29.80 €

» Paket kaufen
Spezial Ausstattung

Preis: 5.00 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
ÖKO-TEST Mai 2013

Preis: 3.80 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
» Abo / ePaper
Das Rund ums Haus-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Bereiche
Kinder / Familie
Kosmetik / Mode
Gesundheit / Medikamente
Bauen / Wohnen
Essen / Trinken
Geld / Versicherung
Technik / Freizeit
Informationen
Impressum
Datenschutz
Kontakt
Fragen zu ÖKO-TEST
Label-Verstöße
Unsere Testverfahren
Media
Mediadaten
Label
Markt & Medien
Presse / Handel

Investor Relations
Services
Übersicht Service

Online-Shop
Forum
RSS Feed
ePaper
pressekatalog.de
pubbles.de
Abonnement
Serviceseite



© ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt am Main