Startseite

Übersicht Technik / Freizeit
Testberichte aus dem Archiv
Anfang Übersicht Seite 1/5 Eine Seite vor Ende
ÖKO-TEST Dezember 2007
TestVogelfutter
Piep, piep, piep - das ist aber gar nicht lieb
Vogelfutter



Wo in Deutschland wächst die Beifuß-Ambrosie? Um das herauszufinden, gingen die Biologen Beate Alberternst und Stefan Nawrath im Frühjahr 2006 mit ihrer Internetseite www.ambrosiainfo.de online. Die beiden Ökologen der Projektgruppe Biodiversität wollten möglichst viele Menschen erreichen und ihnen die Möglichkeit geben, Bestände zu melden. Sie hatten mit vielen Meldungen gerechnet, aber dann stand ihr "Ambrosiatelefon" gar nicht mehr still und auch per E-Mail kamen unzählige Standortmeldungen. Die beifußblättrige Ambrosie, so viel war jetzt klar, ist in den deutschen Gärten angekommen.

Lange Zeit war das Unkraut vor allem ein Problem Nordamerikas, dem Heimatland der Ambrosia, und Südeuropas, wo es sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts mehr und mehr verbreitet hat. Heute kämpfen vor allem Ungarn, die italienische Poebene, Kroatien, Serbien, die Südschweiz und die Gegend rund um Lyon mit dem aggressiven Gewächs. In Ungarn wird die Ambrosia artemisiifolia - so ihr botanischer Name - zu den vier wichtigsten Unkrautarten gezählt, sie verursacht hier Ernteausfälle von bis zu 70 Prozent bei Mais und Bohnen. Das Problem: Hat sich die Ambrosie erst einmal angesiedelt, so ist der Standort nachhaltig kontaminiert - eine einzelne Pflanze kann bis zu 62.000 Samen produzieren, die bis zu 40 Jahre keimfähig bleiben. Ein Zurück ist also kaum möglich.

Lange Leidenszeit

Der Mensch hat unter der Ambrosie besonders zu leiden. Ihre Pollen gelten als die potentesten Allergene weltweit. Eine Pflanze kann bis zu einer Million davon produzieren. Und schon geringste Dosen reichen, um bei Allergikern Heuschnupfen bis hin zu Asthma auszulösen, auch Kreuzreaktionen mit Bananen und Melonen sind möglich. Sogar Menschen, die sonst keine Allergiebeschwerden haben, können sensibilisiert werden. Und zu allem Übel blüht die Ambrosie erst sehr spät, ab Anfang August, wodurch sich die Leidenszeit der Betroffenen bis zum ersten Herbstfrost ziehen kann. Eine teure Angelegenheit für das Gesundheitswesen. Schon jetzt verursacht die Pflanze nach einer Schätzung jährlich Kosten von 32 Millionen Euro in Deutschland.



» weiter auf der nächsten Seite

Inhalt

Anfang Übersicht Seite 1/5 Eine Seite vor Ende



Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



Mehr Artikel zu diesem Themengebiet
Testbericht
Fahrradschlösser: Bist du sicher?
Testbericht
Hunde- und Katzennassfutter, Premium: Sterneküche
Testbericht
Mousepads: Unten durch
Testbericht
Rückenfreundliche Stühle: Schlag ins Kreuz
Testbericht
Mousepads: Unten durch

Mieträder: Borgen ohne Sorgen
Fahrradklau: Nichts wie weg
Radschulen: Die Schwerkraft als Lehrer
Ungewöhnliche Fahrräder: Völlig abgefahren
Über ÖKO-TEST - Label

Leserfrage: Igel gefunden
Leserfrage: Ende des UKW-Hörfunks?
Leserfrage: Schwachstelle bei iPhones
Leserfrage: Automatisches Synchronisieren nervt
Leserfrage: Gebrauchtsoftware


 Technik / Freizeit
Online-Service für Abonnenten
 - ANZEIGE -
 News
Temperaturanstieg um 1,5 Grad Celsius ...
Wissenschaftler warnen: Ein Temperaturanstieg um 1,5 Grad Celsius lässt die Permafrostböden in Sibirien schmelzen. Das hat Auswirkungen auf den Klimawandel. » News lesen
Wie viel Strom frisst der PC?
Umfrage: Gäbe es eine verpflichtende Kennzeichnung des Stromverbrauchs von Computern, würden mehr als drei Viertel der Deutschen beim Kauf auf den Energieverbrauch achten. » News lesen
ÖKO-TEST Label weiter kostenlos
Die Stiftung Warentest verlangt künftig bis zu 15.000 Euro jährlich für die Nutzung ihres Testsiegels. Die Nutzung des ÖKO-TEST Labels ist weiterhin kostenlos. » News lesen
In eigener Sache
Oekotest.de hat eine neue Optik und neue Funktionen bekommen. Unsere Webseite soll nutzerfreundlicher und informativer werden. » News lesen
Keimkiller belastet Umwelt
Problem Climbazol und Zinkpyrithion: Die Keimkiller aus der Shampooflasche helfen zwar die Kopfschuppen zu minimieren, sie belasten aber auch die Umwelt. » News lesen
EU-Parlament für lebendigere Meere
Pro lebendigere Meere: Das EU-Parlament hat sich für eine schnelle Einführung eines Rückwurfverbots ausgesprochen, das die Verschwendung von Fisch auf See eindämmen soll. » News lesen
Pestizde gefährden Amphibien
Das Umweltbundesamt fordert eine Änderung der Zulassungspraxis für Pestizide. Fungizide, Herbizide und Insektizide führen bei Amphibien wie Grasfröschen zu hohen Sterblichkeitsraten. » News lesen
Feinstaub-Problem in Städten
Feinstaub-Problem in Städten: Stickstoffdioxid und Feinstaub beeinträchtigen weiterhin die Luftqualität in Deutschland. » News lesen
» mehr News anzeigen
 Aktuelle Themen
CO2-Ausstoß
CO2-Ausstoß - Klimaschutz fängt im Kleinen an. Immerhin produziert jeder pro Jahr circa zehn Tonnen Treibhausgase. Im Alltag lässt sich der Energieverbrauch und damit der CO2-Ausstoß oft mit nur geringem Aufwand deutlich reduzieren. » Artikel lesen
Teilen statt Kaufen
Teilen statt Kaufen - Ob Wohnung, Kleidung, Auto oder die Bohrmaschine: In Deutschland wird wieder geteilt, verliehen und getauscht. Shareconomy oder Collaborative Consumption nennen Experten das Prinzip vieler Webportale, auf denen User ihre Güter völlig Unbekannten anbieten. » Artikel lesen
Über ÖKO-TEST - Label
Über ÖKO-TEST - Label - In 25 Jahren sammeln sich eine Menge Fragen an. Hier bekommen Sie Antwort, auf alles, was Sie wissen wollen. » Artikel lesen
Mobile Payment
Mobile Payment - Anstatt ständig nach Kleingeld zu suchen oder sich die vielen verschiedenen PIN-Nummern zu merken, soll es künftig ausreichen, das Handy dabei zu haben. Dahinter steckt die Idee des Mobile Payment mit Hilfe der Technologie Near Field Communication. » Artikel lesen
» mehr Themen anzeigen

  An den Seitenanfang gehen
ÖKO-TEST vorbeugender Verbraucherschutz seit 1985 - unabhängig, objektiv, wissenschaftlich
Das Essen und Geniessen-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Essen 12:2013 mit CD

Preis: 6.90 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
Das Kleinkinder-Super-Paket

Preis: 29.80 €

» Paket kaufen
Spezial Ausstattung

Preis: 5.00 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
ÖKO-TEST Mai 2013

Preis: 3.80 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
» Abo / ePaper
Das Rund ums Haus-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Bereiche
Kinder / Familie
Kosmetik / Mode
Gesundheit / Medikamente
Bauen / Wohnen
Essen / Trinken
Geld / Versicherung
Technik / Freizeit
Informationen
Impressum
Datenschutz
Kontakt
Fragen zu ÖKO-TEST
Label-Verstöße
Unsere Testverfahren
Media
Mediadaten
Label
Markt & Medien
Presse / Handel

Investor Relations
Services
Übersicht Service

Online-Shop
Forum
RSS Feed
ePaper
pressekatalog.de
pubbles.de
Abonnement
Serviceseite



© ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt am Main