Startseite

Übersicht Ernährung / Essen / Trinken
Testberichte aus dem Archiv
Anfang Übersicht Seite 1/2 Eine Seite vor Ende
Ratgeber Essen, Trinken und Genießen 7: 2007
TestGütezeichen/Prüfzeichen

Gütezeichen/Prüfzeichen



Staatliche Labels

Auf den meisten Bio-Produkten in Deutschland findet sich das sechseckige staatliche Bio-Siegel. Die beiden EU-Label Ökologischer Landbau und Biologische Landwirtschaft werden kaum genutzt. Neben der ökologischen Erzeugung wird mit Zusätzen wie "aus Hessen" die regionale Herkunft garantiert. Ab 2009 werden die staatlichen Label durch ein neues EU-Label abgelöst, das auf allen Bio-Produkten obligatorisch ist. Das Aussehen steht noch nicht fest. Die Label der Verbände dürfen weiterhin zusätzlich genutzt werden.

Für alle Produkte mit den staatlichen Labels gilt: Es sind echte Bio-Produkte. Von den Verbänden werden sie allerdings gern als bio light bezeichnet. Tatsächlich sind die Anforderungen in einigen Punkten weniger streng als die der Verbände.

Die entscheidenden Unterschiede bestehen jedoch zwischen konventionell und bio, nicht zwischen Verbands- und Staats-Bio: Gen-Technik, Pestizide und Kunstdünger sind bei beiden Bio-Varianten verboten.

Verbände

In Deutschland gibt es - ja wie viele sind es eigentlich - ökologische Anbauverbände. In unserer Tabelle haben wir zehn aufgeführt, dazu kommt der Weinverband Ecovin. Durchs Internet geistert auch noch immer die ANOG - Arbeitsgemeinschaft für naturnahen Obst-, Gemüse- und Feldfruchtanbau. Deren Mitgliedsbetriebe sind jedoch seit 2002 Naturland beigetreten. Auch der ÖkoBund hat sich inzwischen aufgelöst. Er war 1996 von ehemaligen Mitgliedern von Naturland gegründet worden. Das Ökosiegel ist zwar noch auf einzelnen Produkten zu finden. Die Erzeugerbetriebe sind jedoch 2004 der Gäa beigetreten. Aus zwei mach eins, bei der Gäa geht es auch umgekehrt. Weil sich die Gäa Sachsen und die Gäa Sachsen-Anhalt zerstritten haben, vermarktet Sachsen-Anhalt seine Produkte jetzt unter dem Label Verbund Ökohöfe.

Allen Anbauverbänden ist gemein: Sie stehen für echte Bio-Produkte. Ihre Anforderungen gehen über die EG-Öko-Verordnung hinaus. Beispielsweise erlaubt die EU, dass ein Betrieb teilweise umgestellt wird und sowohl bio wie konventionelle Produkte herstellt. Das ist bei den Anbauverbänden untersagt. Andererseits unterscheiden sich die Richtlinien der einzelnen Verbände in Details voneinander. Darin drücken sich unterschiedliche Philosophien aus, die ein Grund dafür sind, dass es bislang nicht gelungen ist, einen großen schlagkräftigen Verband zu formen.



» weiter auf der nächsten Seite

Inhalt

» Staatliche Labels - Auf den meisten Bio-Produkten ...
» Doch so wichtig die Unterschiede den Verbänden ...

Anfang Übersicht Seite 1/2 Eine Seite vor Ende



Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



Mehr Artikel zu diesem Themengebiet
Testbericht
Spezialitäten aus Deutschland: In den Warenkorb!
Testbericht
Apfelsaft-Schorle: Eine Weltreise
Testbericht
Reiswaffeln: Einen an der Waffel
Testbericht
Kaffee: Wer handelt fair?
Testbericht
Regionale Lebensmittel: Globale Regionen

Rezeptdatenbanken: Das Internet, der Hilfskoch
Der Diäten-Wahnsinn: Wie Sand im Meer
Lecker Beeren: Endlich wieder Beerensaison!
Wasserfußabdruck: Das virtuelle Wasser
Community Supported Agriculture

Leserfrage: Nur Wasser in die Plastikflasche?
Leserfrage: Eiweißbrot
Leserfrage: Herkunft von Rindfleisch
Leserfrage: Einfrieren in Marmeladengläsern
Leserfrage: Cadmium in Sonnenblumenkernen


 Ernährung / Essen / Trinken
Online-Service für Abonnenten
 - ANZEIGE -
 News
Oxfam-Studie
Unrühmliche Bilanz einer Oxfam-Studie: Global Player wie Danone, Nestlé oder Coca-Cola zahlen unfaire Löhne und beuten die Landbevölkerung in vielen Teilen der Erde aus. » News lesen
Hygiene-Pranger vor dem Aus?
Verbraucher sollen informiert werden, wenn Lebensmittelbetriebe in Sachen Hygiene schlampen. Allerdings machen die wenigsten Behörden Verstöße öffentlich. Immer mehr Gerichte stoppen die "Schmuddellisten". » News lesen
Umweltbewusst einkaufen
Interview mit Jürgen Stellpflug, Chefredakteur von ÖKO-TEST, zu umweltbewusst einkaufen. » News lesen
Umweltbewusst einkaufen
Was heißt eigentlich überhaupt "umweltbewusst einkaufen"? Auf welche Siegel kann man sich verlassen? Die Antworten darauf will ein kostenloses E-Book liefern. » News lesen
Im Gespräch
Wurst, Fastfood oder Instantprodukte: Phosphate werden vielen Lebensmitteln zugesetzt. Dr. Kai Hahn von der Taskforce "Phosphate in food" hält das für ein Gesundheitsrisiko. » News lesen
Der Sushi-Ratgeber
WWF hat jetzt einen Sushi-Ratgeber zum Runterladen unter www.wwf.de im Angebot. Ein Ampelsystem informiert, wie dezimiert welche Fischart ist. » News lesen
Europaweite Steuer auf Fleisch
Schweden diskutiert eine europaweite Steuer auf Fleisch. Damit sollen der Fleischkonsum und der dadurch verursachte Kohlendioxidausstoß reduziert werden. » News lesen
Bio-Verbände kritisieren: Das kürzlich vom Deutschen Tierschutzbund eingeführte Label schützt die Tiere nicht. » News lesen
» mehr News anzeigen
 Aktuelle Themen
Wasserfußabdruck
Wasserfußabdruck - Rund 4.000 Liter Wasser "verschwendet" jeder Deutsche durchschnittlich pro Tag. Die Rede ist vom sogenannten virtuellen Wasser. Darunter versteht man die Menge, die während der gesamten Produktionskette aufgewendet oder verschmutzt wird. » Artikel lesen
Community Supported Agriculture
Community Supported Agriculture - Hinter dem Begriff Community Supported Agriculture – kurz CSA – steht wortwörtlich übersetzt eine "gemeinschaftsunterstützte Landwirtschaft". Das ÖKO-TEST-Special wirft einen Blick hinter die Kulissen dieser bäuerlichen Direktvermarktung. » Artikel lesen
Über ÖKO-TEST - CSR und Nachhaltigkeit
Über ÖKO-TEST - CSR und Nachhaltigkeit - Immer häufiger berücksichtigen wir CSR und Nachhaltigkeit in unseren Testurteilen. » Artikel lesen
Der Diäten-Wahnsinn
Der Diäten-Wahnsinn - Diäten gibt es wie Sand am Meer. Ob sie zum dauerhaften Abnehmen taugen, hängt vor allem davon ab, was auf den Teller kommt. ÖKO-TEST hat einige Diäten überprüft. Nicht alle können wir zum Abspecken empfehlen. » Artikel lesen
» mehr Themen anzeigen

  An den Seitenanfang gehen
ÖKO-TEST vorbeugender Verbraucherschutz seit 1985 - unabhängig, objektiv, wissenschaftlich
Das Essen und Geniessen-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Essen 12:2013 mit CD

Preis: 6.90 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
Das Kleinkinder-Super-Paket

Preis: 29.80 €

» Paket kaufen
Spezial Ausstattung

Preis: 5.00 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
ÖKO-TEST Mai 2013

Preis: 3.80 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
» Abo / ePaper
Das Rund ums Haus-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Bereiche
Kinder / Familie
Kosmetik / Mode
Gesundheit / Medikamente
Bauen / Wohnen
Essen / Trinken
Geld / Versicherung
Technik / Freizeit
Informationen
Impressum
Datenschutz
Kontakt
Fragen zu ÖKO-TEST
Label-Verstöße
Unsere Testverfahren
Media
Mediadaten
Label
Markt & Medien
Presse / Handel

Investor Relations
Services
Übersicht Service

Online-Shop
Forum
RSS Feed
ePaper
pressekatalog.de
pubbles.de
Abonnement
Serviceseite



© ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt am Main