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ÖKO-TEST November 2007
TestKinder-Unfallversicherungen
Sturz ins goldene Netz
Kinder-Unfallversicherungen



Eine private Unfallversicherung ist Rund-um-Schutz. Sie gilt überall auf der Welt, 24 Stunden am Tag. Egal ob man als Auto- oder Radfahrer, per Pedes oder sonst wie unterwegs ist. Gleichzeitig schützt die Police bei der unfallträchtigen Haus- oder Gartenarbeit. Sie ist somit ein bedeutsames Stück Sicherheit im privaten Leben.

Besonders für alle, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr bekommen können, weil sie schon krank sind, ist der private Unfallschutz besonders wichtig. Ebenso für den Nachwuchs. Denn staatlichen Unfallschutz gibt es nur im Kindergarten und in der Schule sowie auf den Wegen dorthin. Unfälle in der Freizeit sind vollkommen ohne gesetzliche Absicherung.

Privater Unfallschutz ist günstig und leicht erhältlich. Es gibt nur wenige Fragen zur Gesundheitsprüfung. Unfälle passieren Gesunden wie Kranken gleichermaßen. Die Versicherer teilen ihre Kunden daher in nur zwei Risikogruppen ein. Dabei sind das Geschlecht und die berufliche Tätigkeit entscheidend. Während Frauen - auch handwerklich tätige - meist der günstigen Gefahrengruppe zugeordnet werden, müssen körperlich arbeitende Männer rund das Doppelte zahlen wie beispielsweise Büroangestellten.

Ausreichende Summe wählen

Passiert ein schwerer Unfall mit bleibenden Schäden, zahlt die klassische Unfallversicherung die vorher vertraglich vereinbarte Summe aus. Wer nach einem Unfall behindert ist, braucht viel Geld für die Rehabilitation, den Hausumbau oder eine Umschulung. Möglich ist zudem, dass nach dem Unfall der Job verloren geht. Dann sichert die Unfallpolice die Existenz. Daher sollte die ideale Unfallversicherung zu einer gewissen finanziellen Sorglosigkeit verhelfen und voll im Erwerbsleben Stehenden als Höchstsumme mindestens 300.000 Euro leisten.

Üblich sind Angebote, bei denen die Leistungen bei schwereren Verletzungen deutlich höher ausfallen. Wie das funktioniert, zeigt ein Beispiel: Den Verlust eines Auges taxieren die Versicherer meist als eine 50-prozentige Behinderung. Ein Versicherter, der eine Basissumme von 150.000 Euro abgeschlossen hat, würde somit 75.000 Euro erhalten. Wer - wie im Test - hingegen eine Police mit 225 Prozent Progression abschließt, erhält knapp 113.000 Euro. "Eine Unfallversicherung mit Progression ist sinnvoll. Nur dann ist eine ausreichende Absicherung gegeben", sagt Georg Pitzl, Versicherungsberater aus Bobingen.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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