Startseite
Mobile Webseite aufrufen
RSS-Feed
Facebook - Seite gefällt mir

 
Startseite
 
 
Kinder Kosmetik Gesundheit Bauen Ernährung Geld Technik
Übersicht Kosmetik / Körperpflege / Mode
Testberichte aus dem Archiv
ÖKO-TEST Kompakt Gesichtspflege
TestReinigungsmilch
Rein gelegt
Reinigungsmilch



Knapp jede dritte Bundesbürgerin über 14 Jahre verwendet Reinigungsmilch für Gesicht und Hals, berichtet das Branchenblatt Kosmetikreport. Die Rezepturen enthalten vergleichsweise milde Tenside - zum Beispiel Pflanzensterole, die Reinigungsmilch von Dr. Hauschka ist sogar ganz frei von diesen waschaktiven Substanzen.

Den Produkten sind Fette und Öle zugesetzt, die auch als Rückfetter dienen. Einige Hersteller verarbeiten hochwertige Pflanzenöle, doch auch Paraffine und Silikone werden den Reinigungsmitteln zugesetzt. Diese künstlichen Stoffe integrieren sich nicht so mühelos ins Gleichgewicht der Haut wie die Bestandteile natürlicher Öle. Sie sorgen nur oberflächlich für ein Gefühl der Geschmeidigkeit auf der Haut.

Auch bei den weiteren Rezepturbestandteilen - wie feuchtigkeitsbewahrende Substanzen, Vitamine oder Pflanzenextrakte - ist es mit dem Pflegeeffekt auf der Haut nicht weit her: Dafür ist die Einwirkzeit einer Reinigungsmilch viel zu kurz. Vollmundige Herstellerversprechen - wie "aktiviert den Hauterneuerungsprozess" oder "mildert das Erscheinungsbild von Fältchen" - sind daher kritisch zu betrachten.

Wichtig ist es, eine Milch ohne problematische Inhaltsstoffe zu finden. Wir haben 23 Reinigungsmilchprodukte eingekauft und haben sie auf Schadstoffe untersuchen lassen.

Das Testergebnis

Hier treffen Extreme aufeinander: 15 "sehr gute" Produkte, die wir ohne Einschränkungen empfehlen können, stehen einem "mangelhaften" und zwei "ungenügenden" Marken gegenüber, die voller Schadstoffe stecken.

Eine Reinigungsmilch muss konserviert werden. In keinem der 23 getesteten Produkte wurden dafür bedenkliche Formaldehyd/-abspalter eingesetzt. Allerdings fanden die von uns beauftragten Labore in zwei Fällen halogenorganische Verbindungen, die auch häufig als Konservierer eingesetzt werden.

Duftstoffe, die Allergien auslösen können, steckten in drei Produkten. Vier Marken enthielten polyzyklische Moschus-Verbindungen, welche sich im Fettgewebe des Körpers anreichern können.

Sieben der untersuchten Reinigungspräparate enthalten umstrittene PEG/PEG-Derivate. Diese Emulgatoren mischen Wasser und Fett, können die Haut aber durchlässiger für eindringende Fremdstoffe machen.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



Mehr Artikel zu diesem Themengebiet
Testbericht
Tattoofarben: Abwiegeln, wegschieben, vertuschen
Testbericht
Gesichtscremes: Gepflegte Sache
Testbericht
Zahncremes für empfindliche Zähne: Pasta!
Testbericht
Fahrrad-Hosen: Bein(k)leid
Testbericht
Naturkosmetik, Neuheiten: Alles im grünen Bereich

Made in Germany: Mode aus deutschen Landen
Schönheitsweisheiten: Stimmt es oder stimmt es nicht?
Achtung, Duftstoffe!: An der Nase herumgeführt
Haarfarben: Natur auf dem Kopf
Naturkosmetik: Nicht alles ist möglich

Leserfrage: Ist auf Organic-Cotton-Label bei Bekleidung Verlass?
Leserfrage: Elastisches Kleid aus reiner Schurwolle?
Leserfrage: Keine permanente Haarentfernung
Leserfrage: Tägliches Peeling?
Leserfrage: Bio-Nagellack - wie natürlich?


 Kosmetik / Körperpflege / Mode
Online-Service für Abonnenten
 - ANZEIGE -
 News
Umweltfreundliche Verpackung
Vorbild: Die Berliner Naturkosmetikfirma I+M denkt auch bei der Verpackung an die Umwelt und setzt dabei auf das Prinzip Cradle to Cradle. » News lesen
Das Dm-Verheimatungszeichen
Die Drogeriemarktkette Dm vergibt ihr Verheimatungszeichen an ausgewählte eigene Marken-Produkte. Mit einer klassischen Zertifizierung hat das Zeichen nichts zu tun. » News lesen
Umstrittene H&M-Werbung
Unter dem Stichwort conscious wirbt H&M für nachhaltigere Mode – etwa aus Bio-Baumwolle oder Recyclingpolyester. "Schönfärberei" sagen Kritiker. » News lesen
Ökologische Jeans
Das deutsch-vietnamesische Entwicklungsprojekt Ha Nam hat eine Möglichkeit zur ökologischen Jeansveredelung entwickelt. » News lesen
Kosmetikhersteller reagieren auf neue Richtlinie
Die Naturkosmetikhersteller arbeiten an veränderten Rezepten für ungelabelte Produkte. Grund ist eine neue Sortimentsrichtlinie. » News lesen
Duftstoffe
Auf dem Prüfstand: Der wissenschaftliche Ausschuss für Verbrauchersicherheit (SCCS) hat der EU-Kommission empfohlen, die Regelungen für die Verwendung von Duftstoffen in Kosmetika deutlich zu verschärfen. » News lesen
Bioland wird modebewusst
Der Erzeugerverband Bioland arbeitet künftig mit der Augsburger Textilfirma Manomama zusammen. » News lesen
Nicht kaufen!
Mit seiner Common-Threads-Initiative lädt der Outdoor-Hersteller Patagonia zum sorgsamen Konsumieren ein. » News lesen
» mehr News anzeigen
 Aktuelle Themen
Haarfarben
Haarfarben - Der schönste Haarschmuck ist eine brillante Farbe. Mit synthetischen Farben lassen sich traumhafte Ergebnisse erzielen. Weniger traumhaft ist das, was in den chemischen Kolorationen steckt. Pflanzenhaarfarben sind deshalb die bessere Wahl. » Artikel lesen
Made in Germany
Made in Germany - Es gibt nicht viele Modeunternehmen, die hierzulande produzieren. Aber sie sind durchaus erfolgreich. Wir stellen einige Firmen vor, bei denen sie echte Mode "Made in Germany" bekommen. » Artikel lesen
Sandgestrahlte Jeans
Sandgestrahlte Jeans - Gebleichte Jeans gelten als schick und lässig. Doch für die Arbeiter in den Fabriken ist dieser Used Look tödlich. Das Sandstrahlverfahren, mit dem die Hosen künstlich altern, zerstört ihre Lungen. Die Textilindustrie führt die Produktion dennoch fort. » Artikel lesen
Achtung, Duftstoffe!
Achtung, Duftstoffe! - Ob Creme, Parfüm, Körperlotion oder Liftingserum - überall sind Duftstoffe im Spiel. Mit natürlichen, aus Pflanzen gewonnenen Aromen lässt sich der immense Bedarf schon lange nicht mehr decken. Daher steigen uns meist im Labor gemixte Düfte in die Nase. » Artikel lesen
» mehr Themen anzeigen

  An den Seitenanfang gehen
ÖKO-TEST vorbeugender Verbraucherschutz seit 1985 - unabhängig, objektiv, wissenschaftlich
Das Kosmetik und Wellness-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Spezial Naturkosmetik

Preis: 5.00 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
ÖKO-TEST Juni 2013

Preis: 3.80 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
» Abo / ePaper
Das Essen und Geniessen-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Essen 12:2013 mit CD

Preis: 6.90 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
Das Kleinkinder-Super-Paket

Preis: 29.80 €

» Paket kaufen
Bereiche
Kinder / Familie
Kosmetik / Mode
Gesundheit / Medikamente
Bauen / Wohnen
Essen / Trinken
Geld / Versicherung
Technik / Freizeit
Informationen
Impressum
Datenschutz
Kontakt
Fragen zu ÖKO-TEST
Label-Verstöße
Unsere Testverfahren
Media
Mediadaten
Label
Markt & Medien
Presse / Handel

Investor Relations
Services
Übersicht Service

Online-Shop
Forum
RSS Feed
ePaper
pressekatalog.de
pubbles.de
Abonnement
Serviceseite



© ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt am Main