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ÖKO-TEST Juni 2007
TestVenenmittel
Auf schwachen Beinen
Venenmittel



Wenn die Beine schmerzen, kribbeln, sich schwer anfühlen oder gar geschwollen sind, kann dies an krankhaft veränderten Beinvenen liegen. Und die sind nicht selten: Nach der Bonner Venenstudie sind in Deutschland jede fünfte Frau und jeder sechste Mann von einer Venenschwäche betroffen. Die Beschwerden nehmen mit dem Alter zu, aber auch viele Kinder und Jugendliche weisen bereits Symptome der im Fachjargon chronisch venöse Insuffizienz genannten Erkrankung auf.

Da die Bindegewebsschwäche vererbt wird, sind Venenerkrankungen immer auch Familienerkrankungen. Während einem die Gene in die Wiege gelegt sind, kann man andere Risikofaktoren beeinflussen: Bewegungsmangel, häufiges langes Stehen oder Sitzen, Übergewicht, Schuhe mit hohen Absätzen. Auch Schwangerschaften fördern die Venenschwäche.

Das Leiden macht sich zuerst durch müde, schwere Beine bemerkbar, die vor allem zum Abend hin anschwellen. Bei Frauen treten die Symptome häufig vor der Periode auf. Abkühlung oder Bewegung lindern die Beschwerden. Über Nacht gehen die Schwellungen wieder zurück. Später kommen ziehende Schmerzen hinzu, die Haut beginnt zu jucken und fühlt sich trocken an. Unbehandelt schreitet die Venenschwäche immer weiter fort - mit gravierenden Folgen. Es bilden sich leichte Gerinnsel (Thromben), welche nicht nur schmerzhafte Entzündungen verursachen. Im schlimmsten Fall löst sich ein solches Blutgerinnsel, wandert bis in die feinen Lungengefäße, verschließt diese und kann so zu einer unter Umständen tödlichen Lungenembolie führen. Andererseits kann die Entzündung der Gefäße aber auch ein offenes Bein nach sich ziehen. Mehr als eine Million Menschen in Deutschland leiden an einer solchen chronischen Wunde.

Das A und O bei der Behandlung einer Venenschwäche ist die Drucktherapie mit medizinischen Kompressionsstrümpfen. Sie drücken auf die Beinvenen und verengen deren Durchmesser so, dass die Venenklappen wieder richtig schließen können und letztlich das Blut wieder schneller fließt. Doch leider lässt häufig die Mitarbeit der Patienten zu wünschen übrig: Gerade im Sommer müssen die Strümpfe oft ein Dasein im Kleiderschrank fristen, da sie bei warmen Temperaturen als besonders unangenehm empfunden werden.



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Inhalt

» Wenn die Beine schmerzen, kribbeln, sich schwer ...
» Stattdessen wird zu Tabletten oder Tropfen ...
» Nach aktuellem Wissensstand sind ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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