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ÖKO-TEST Juni 2007
TestRiester-Fondssparpläne
Vorsorge mit Börsen-Kick
Riester-Fondssparpläne



Vom Ladenhüter zum Erfolgsschlager - die Riester-Rente wird zum Hit. Über acht Millionen Vorsorgesparer hatten bis Ende 2006 bereits einen Riester-Vertrag abgeschlossen und täglich werden es mehr. Anders als zu Beginn der neuen geförderten Altersvorsorge im Jahr 2002 profitiert jedoch längst nicht nur die Versicherungsbranche vom neuen Vorsorgetrend.

Absoluter Favorit unter den verschiedenen Anlageformen, die für die staatlich geförderte Altersvorsorge geeignet, sind derzeit die Riester-Sparpläne der Investmentbranche. Innerhalb von zwölf Monaten hat sich die Zahl dieser förderfähigen Fondssparpläne, im Volksmund auch Riester-Fonds genannt, von 574.000 Ende 2005 auf 1,23 Millionen Verträge mehr als verdoppelt. Mit dieser Absatzsteigerung von mehr als 112 Prozent allein in 2006 machen die Riester-Fonds den Rentenversicherungen ernsthaft Konkurrenz und haben mittlerweile sogar schon einen Marktanteil von 27,8 Prozent erreicht - Tendenz weiter kräftig steigend.

Die Beliebtheit der Riester-Fonds hat einen simplen Grund: Weil das Geld bei Riester-Fonds überwiegend an der Börse für die Rente arbeitet, können förderfähige Fondssparpläne auf lange Sicht deutlich mehr Ertrag abwerfen als Versicherungsprodukte und Banksparpläne. Das zeigt auch unsere Zwischenbilanz der seit 2002 auf dem Markt befindlichen Produkte. Dank der guten Börsenentwicklung haben es die besten Sparpläne geschafft, nach Abzug sämtlicher Vertragskosten eine jährliche Durchschnittsrendite von stolzen neun bis elf Prozent pro Jahr zu erreichen - wobei der staatliche Fördereffekt dabei noch nicht einmal eingerechnet ist. Zum Vergleich: Riester-Rentenversicherungen bringen es derzeit gerade mal auf vier bis fünf Prozent Rendite. Ähnlich sieht es bei Riester-Banksparplänen aus.

Trotzdem sind Riester-Fondssparpläne nicht für jeden geeignet. Denn garantieren müssen die Fondsgesellschaften lediglich, dass zu Rentenbeginn die Summe aller Einzahlungen (Beiträge und Zulagen) für die Auszahlphase zur Verfügung steht. Zwischenzeitige Verluste sind daher nicht ausgeschlossen. Und ob die Fonds letztlich mehr bringen als den Kapitalerhalt bzw. wie hoch die Rendite wirklich ist, hängt von der weiteren Börsenentwicklung, dem Konzept und der Qualität der zur Auswahl stehenden Fondssparpläne ab.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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