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ÖKO-TEST Jahrbuch Essen, Trinken und Genießen für 2007
TestFischstäbchen
In Seenot
Fischstäbchen



Die knusprigen Rechtecke stellen vor allem bei Kindern und Jugendlichen fast schon eine Art Basisnahrung dar. "Allein im Jahr 2004 wurden insgesamt über 1,5 Milliarden Fischstäbchen verzehrt", errechnete das Deutsche Tiefkühlinstitut.

Stellt sich die Frage: Wie gesund sind Fischstäbchen für den Menschen und für die Ökologie der Weltmeere? Seefisch ist neben Jodsalz eine wichtige Jodquelle. Außerdem ist er kalorienarm, enthält viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren und liefert wertvolles Eiweiß. Ein Nachteil der Fischstäbchen ist ihre Panade, die Fett auf den Teller bringt. Doch wer die Stäbchen nicht triefend fettig zubereitet, hat eine akzeptable Variante zu frischem Fisch.

Wesentlich trüber sieht es aus ökologischer Sicht aus. Die meisten Fischarten sind durch die Überfischung der Meere in ihrem Bestand bedroht. Dazu gehören auch die Arten, die in den Fischstäbchen landen, also Kabeljau, Seehecht und der von den Deutschen mit einem Anteil von 29,6 Prozent am meisten verzehrte Fisch, der Alaska-Seelachs. Bei Letzterem konstatierte die Umweltorganisation Greenpeace "deutliche Anzeichen von Überfischung". Zudem hätten die Fangmethoden mit kilometerlangen Schleppnetzen katastrophale Auswirkungen auf die Umwelt.

Das Fazit von Ingrid Hoffmann, Professorin für Ernährungsökologie an der Universität Gießen: "Aus ökologischer Sicht rate ich zu keiner bis höchstens einer Fischmahlzeit pro Woche." Zudem kann man sich beim Kauf am Gütesiegel des Marine Stewardship Council (MSC) orientieren: ein ovales blaues Zeichen mit einem Fischmotiv, für nachhaltiges Fischen.

ÖKO-TEST wollte wissen, wie es um die Qualität von Fischstäbchen in Sachen Schadstoffen, Sensorik und auch Ökologie bestellt ist. Dazu haben wir 13 Produkte eingekauft und in Testlaboren untersuchen lassen.

Das Testergebnis

Fischstäbchen sind, zumindest ernährungsphysiologisch, besser als ihr Ruf. Bei unserem Test stellten wir keine Belastung durch Schadstoffe oder Transfettsäuren fest, allerdings konnten viele Produkte sensorisch nicht überzeugen. Der insgesamt positive Eindruck schlägt sich in der Bewertung nieder: Zwei Produkte erhalten ein "sehr gut", der Rest schneidet mit "gut" ab.



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Inhalt

» Die knusprigen Rechtecke stellen vor allem bei Kindern ...
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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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