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ÖKO-TEST Jahrbuch Kosmetik für 2007
TestHaarspülungen
Keine Glanzleistung
Haarspülungen



Haarspülungen werden nach der Haarwäsche angewendet, man lässt sie kurz einwirken und spült sie wieder aus. Sie machen angegriffene Haare im besten Falle glänzend und besser kämmbar. Dafür setzen die Hersteller Pflegestoffe ein, die die Haare glätten und zudem verhindern, dass sich die Haare elektrostatisch aufladen und zu Berge stehen.

Natürlich sind von den Produkten keine Wunder zu erwarten. Was einmal aufgeraut, gespalten und gebrochen ist, kann nicht mehr zusammenwachsen. Da aber durch zu beherztes Zerren beim Kämmen und Bürsten auch Haarschäden entstehen, ist es sinnvoll, mit einem Spülgang die Kämmbarkeit von störrischem Haar zu verbessern.

Wir haben 13 Haarspülungen einkaufen und auf kritische Inhaltsstoffe prüfen lassen.

Das Testergebnis

Sechs Spülungen schneiden mit "sehr gut" ab, fünf sind "gut". Allerdings haben auch zwei Produkte die schlechteste Note "ungenügend" erhalten.

Auf den hinteren Rängen finden sich Produkte mit umstrittenen oder bedenklichen Konservierungsstoffen. Einmal kommen Formaldehyd/-abspalter zum Einsatz, Formaldehyd ist ein krebsverdächtiger Stoff. In einer anderen Spülung stecken umstrittene halogenorganische Verbindungen als Konservierungsmittel.

Der Duft einiger Spülungen lässt zu wünschen übrig. So hat das von uns beauftragte Labor in zwei Haarspülungen problematische polyzyklische Moschus-Verbindungen gefunden. Diese künstlichen Duftstoffe reichern sich im menschlichen Fettgewebe an.

Polyethylenglykole oder deren Abkömmlinge (PEG/PEG-Derivate) finden sich in mehr als der Hälfte der untersuchten Haarspülungen. Sie dienen in Kosmetikprodukten als Emulgatoren oder Tenside. Das Problem dabei: PEG/PEG-Derivate können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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