Startseite
Facebook - ÖKO-TEST gefällt mir
Twitter @oekotest
Google+
YouTube
Mobile Webseite aufrufen
oekotest.de: RSS-Feed

 
Startseite
 
 
KinderKosmetikGesundheitBauenErnährungGeldFreizeit

Übersicht Ernährung / Essen / Trinken
News aus dem Archiv
08. März 2016
Gefragt - geantwortet
Gefragt - geantwortet

Gesundheitsrisiko durch in Öl eingelegtes Gemüse

Es gibt ein Gesundheitsrisiko durch in Öl eingelegtes Gemüse, so Dr. Petra Hiller vom BfR.
Foto: Privat

Stimmt es, dass man selbst gemachtes Knoblauchöl nicht lagern darf, da sonst gefährliche Toxine entstehen können?

Dazu Dr. Petra Hiller, Fachtierärztin für Lebensmittelsicherheit am Bundesinstitut für Risikobewertung: "Knoblauchöl und ähnliche Zubereitungen sollten tatsächlich nicht gelagert werden. Der Grund ist das Bakterium Clostridium botulinum, das natürlicherweise auf pflanzlichen Zutaten wie Knoblauch, Kräutern oder Gemüse vorkommen kann. Werden diese Zutaten in Öl eingelegt, kann sich der Keim vermehren und Neurotoxine bilden. Diese Gifte können eine sehr schwerwiegende Erkrankung, den Botulismus, auslösen. Die Toxine lassen sich nur durch starkes Erhitzen beim Kochen oder Braten zerstören. Wie groß das Risiko durch den Verzehr solcher nicht erhitzter Öle ist, kann man aber nicht sagen. Tatsache ist, dass in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2013 insgesamt 36 Fälle von Botulismus gemeldet wurden, davon mindestens einer mit tödlichem Ausgang. Erschwerend kommt hinzu, dass im Haushalt wenig getan werden kann, um eine Toxinbildung sicher zu unterbinden. So werden die Zutaten vor dem Einlegen in Öl üblicherweise nicht erhitzt – und selbst wenn man dies tun würde, könnte man zwar die Keime unschädlich machen, nicht jedoch Sporen des Bakteriums, die noch auskeimen und sich vermehren könnten. Im Privathaushalt lassen sich solche Produkte grundsätzlich nicht unter kontrollierten Bedingungen sicher herstellen. Auch eine durchgehende Kühlung der Öle bei drei Grad, die sich in Untersuchungen als relativ effektiv erwiesen hat, ist nicht üblich. Somit bleibt nur der rasche Verzehr. Industriell hergestellte Produkte sind hingegen in der Regel unbedenklich."

( oet )


Flattr this
Hier können Sie unsere Arbeit freiwillig unterstützen:

Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.




Mehr Artikel zu diesem Themengebiet
Testbericht
Räucherlachs: König im Käfig
Testbericht
Milchersatzgetränke: Ohne-Ku(h)lt
Testbericht
Mineralwasser, Bio-Mineralwasser
Testbericht
Pyrrolizidinalkaloide in Rooibostee
Testbericht
Honig: Kein Honigschlecken
Testbericht
Mehl: Flinte ins Korn
Testbericht
Glühwein: Viel Glögg
Testbericht
Isotonische Getränke: Ernüchternd
Testbericht
Versteckter Zucker: Süße Fallen
Testbericht
Sekt, Flaschengärung: Tradition verpflichtet

Wasserfußabdruck: Das virtuelle Wasser
Ungetrübtes Grillvergnügen
Extraportion Gesundheit
Community Supported Agriculture
Neue Regeln für Lebensmittel: Die LMIV tritt in Kraft

Leserfrage: Fruchtfliegen, Druckstellen & Co.
Leserfrage: Berner Würstchen grillen?
Leserfrage: Gewürze richtig lagern
Leserfrage: Frisch geriebener Parmesan
Leserfrage: Keine Vorgaben für Mindestmengen
 Ernährung / Essen / Trinken
TestberichteNachwirkungenThemenNewsLeserfragen
Online-ShopGewinnspielHefteServiceImpressum
ÖKO-TEST August 2016
 News
+ + + 28. Juni 2016 + + +
Die Bezeichnung "Käse" oder "Cheese" ist für vegane Lebensmittel verboten. Das Landgericht Trier sieht darin einen Verstoß gegen europäische Rechtsvorschriften. » News lesen
+ + + 20. Juni 2016 + + +
Coca-Cola, Fanta & Sprite werden in England bald deutlich teurer: Die britische Regierung will ab 2018 eine Steuer auf gezuckerte Getränke erheben. Damit folgt sie Ländern wie Frankreich und Finnland, die von Softdrinkherstellern bereits Abgaben fordern. » News lesen
+ + + 14. Juni 2016 + + +
Penny ist der erste Discounter, der Eier laut eigenen Angaben nur noch von Hühnern mit ungekürzten Schnäbeln anbietet. Noch immer ist es gängige Praxis, Küken unter Schmerzen kurz nach der Geburt den Schnabel zu kürzen. » News lesen
+ + + 07. Juni 2016 + + +
Gefragt - geantwortet: Ich habe bei Alnatura einen abgepackten Parmesan gekauft, auf dem "frisch gerieben" steht. Ist der Käse tatsächlich frischer als anderer Reibekäse aus der Packung? » News lesen
» mehr News anzeigen


Tweets von @oekotest


 Aktuelle Themen
Grillwurst
Grillwurst - In einer Charge werden bis zu Zehntausende Schweine verarbeitet, die auf Hunderten Höfen aufgewachsen sind. Warum das so ist, haben wir uns in einer Wurstfabrik angesehen. Und in einem der größten Schlachthöfe der Welt. » Artikel lesen
Bio-Mineralwasser
Bio-Mineralwasser - Wir haben acht verschiedene Bio-Mineralwasserflaschen getestet. Wie umweltfreundlich die hochpreisigen Produkte am Ende wirklich sind, hängt natürlich auch davon ab, wie weit entfernt von der Quelle man sie einkauft. Wir sind der Sache nachgegangen. » Artikel lesen
Kesselchips
Kesselchips - Jeder snackt mal gerne, vor Allem Chips kommen auf einer Party oder in kleiner Runde zum Film gut an. Sind Kesselchips also wirklich der bessere Snack? Immerhin: Zwei von 19 Produkten können wir halbwegs guten Gewissens empfehlen. » Artikel lesen
Fleischersatzprodukte
Fleischersatzprodukte - Aus dem breiten Angebot an Fleischersatzprodukten wählten wir insgesamt 22 Speisen aus. Doch die Qualität ist dürftig. So enthalten etliche Produkte hohe Mineralölrückstände und zu viel Salz. Letztlich können wir nur ein Produkt wirklich empfehlen. » Artikel lesen
» mehr Themen anzeigen

  An den Seitenanfang gehen
ÖKO-TEST vorbeugender Verbraucherschutz seit 1985 - unabhängig, objektiv, wissenschaftlich
ÖKO-TEST August 2016
ÖKO-TEST August 2016

Preis: 4.50 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
» Abo / ePaper
Das Kosmetik und Wellness-Super-Paket
Das Kosmetik und Wellness-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Kosmetik
Ratgeber Kosmetik

Preis: 7.50 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
Das Rund ums Haus-Super-Paket
Das Rund ums Haus-Super-Paket

Preis: 24.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Bauen
Ratgeber Bauen

Preis: 7.50 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
Das Kleinkinder-Super-Paket
Das Kleinkinder-Super-Paket

Preis: 24.80 €

» Paket kaufen
Bereiche & Rubriken
Kinder / Familie
Kosmetik / Mode
Gesundheit / Medikamente
Bauen / Wohnen
Essen / Trinken
Geld / Versicherung
Freizeit / Technik / Tiere


Aktuelles
Hefte im Überblick
Neueste Tests
ÖKO-TEST Verlag
Wir über uns
Kontakt
Impressum
Jobs bei ÖKO-TEST
Fragen zu ÖKO-TEST
Label-Verstöße
Unsere Testverfahren
Investor Relations


Presse
Presse / Handel
Unsere Services
Datenschutz
Service
Newsletter
RSS Feed
Media
Mediadaten
ÖKO-TEST Label
MUM Kundenzeitung


social media
Gewinnspiel
facebook
twitter
google +
Forum


Online-Shop
Neue Hefte im Shop
Print-Abo
ePaper-Abo
ePaper-Ausgaben
Sparpakete
ARCHIV DVD



© ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt am Main