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26. Oktober 2012
Misstrauische Kunden
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Nutzer von Location-based Services

Knapp zwei Drittel der potenziellen Nutzer von Location-based Services wollen aus Datenschutzgründen den eigenen Standort nicht preisgeben.
Foto: Samsung

Unterwegs eine Route planen, schnell ein Restaurant in der Nähe ausfindig machen oder durch ein paar Klicks Schnäppchenangebote der umliegenden Geschäfte entdecken: Den sogenannten Location-based Services werden große Zukunftschancen prognostiziert. Im Rahmen der 34. W3B-Studie wurden über 2.500 deutsche Internetnutzer, Smartphone- und Tablet-Besitzer zum Thema befragt. Die Studie zeigt: Gut jeder Fünfte nutzt die lokalen Dienste regelmäßig, rund zwei Fünftel gelegentlich. Auf Platz 1 liegt die Routenplanung (84 Prozent), gefolgt von der Suche nach umliegenden Geschäften, Restaurants etc. (61 Prozent). Nach günstigen Angeboten in der Nähe recherchiert immerhin jeder dritte Smartphone-Nutzer (34 Prozent) zumindest gelegentlich.

Dennoch ist der Anteil der Skeptiker unter der potenziellen Location-based-Service-Zielgruppe beachtlich: So sagen fast zwei Drittel der Smartphone-Besitzer, dass sie aus Datenschutzgründen Bedenken haben, den eigenen Standort bekanntzugeben. Vor allem Frauen und ältere Nutzer zeigen sich hier recht unsicher. Noch mehr (rund drei Viertel) haben nach eigenen Angaben stets ein Auge darauf, welche Programme/Dienste ihres Smartphones die aktuelle Position auslesen. Dies trifft insbesondere auf männliche, junge und technisch versierte Smartphone-Besitzer zu. Lediglich jeder Sechste gibt an, dass er sich über die Standort-Einstellungen seines Smartphones keine Gedanken macht.

Die Folge: Längst nicht alle Smartphone-User haben ihre Geräte ständig "auf Empfang" für Location-based Services gestellt: Nur knapp 15 Prozent lassen die Ortung des GPS-Empfängers (fast) immer zu, 23 Prozent "nur selten" und immerhin 38 Prozent unterbinden die Funktion ganz.

( oet )


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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.




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