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26. Oktober 2012
Haarfarben
Mit Pflanzen färben
Mit Pflanzen färben

So funktioniert’s

Die meisten Hersteller bieten ihre Pflanzenhaarfarbe als Pulver an, das mit Wasser angerührt werden muss.


Die gebrauchsfertigen Tubenprodukte können ohne große Umstände aufs Haar aufgetragen werden. Die meisten Hersteller bieten ihre Produkte aber nach wie vor als Pulver an, das mit Wasser angerührt werden muss. So klappt die Anwendung:

1. Haare waschen, gut ausspülen, keine Haarspülung oder Kur anwenden. Das Haar muss sauber und fettfrei sein.

2. Damit kein Geschmadder im Bad entsteht: Läufer, Teppiche, Duschvorhang und saubere Handtücher außer Reichweite bringen. Alte Kleidung tragen, nicht mehr salonfähige Handtücher bereithalten.

3. Das Pulver zunächst mit kochendem Wasser/schwarzem Tee oder Rotwein zu einer sämigen Masse verrühren, die an Schlamm erinnert. Die Mengenverhältnisse sind auf der Verpackung angegeben. Richtwert: Die Konsistenz muss so sein, dass der Brei nicht sofort vom Kopf bröckelt. Allerdings darf das Ganze auch nicht zu flüssig sein. Haarfarben mit Indigo nur mit 50 Grad heißem Wasser anrühren. Das schwarze Pigment wird durch zu heißes Wasser zerstört. Die Temperatur lässt sich mit einem Braten- oder Teethermometer messen.

4. Legen Sie ein altes Handtuch um die Schultern, schützen Sie die Haut am Haaransatz durch eine fetthaltige Creme. Handschuhe anziehen. Wenn keine beiliegen, dünne, stabile aus der Apotheke besorgen.

5. Die abgekühlte, aber noch warme Masse auftragen. Am Hinterkopf beginnen, wo das Haar am dichtesten ist. Alle Strähnen bedecken, auch dünne, abstehende Haare. Es können aber auch nur einzelne Strähnen gefärbt werden.

6. Haare mit einer Plastikhaube abdecken, die meist der Packung beiliegt. Handtuch darumwickeln. Das so entstehende feuchtwarme Klima trägt mit dazu bei, dass sich die Farbpartikel wie ein Film an das Haar anlagern. Zusätzliche Wärme, ob Sonne oder Trockenhaube, intensiviert das Farbergebnis. Die Einwirkzeit richtet sich nach der gewünschten Intensität und der natürlichen Haarfarbe und kann von 15 Minuten bis zu gut zwei Stunden betragen. Feine und blonde Haare brauchen dabei weniger Zeit als dunkle oder dicke.

7. Nach dem Färben den Pulverbrei auswaschen und die Haare mit einem milden Shampoo reinigen.

Wer sich die Mühe und Matscherei im heimischen Bad sparen will, sollte bei seinem Friseur nach Naturhaarfarbe fragen oder gleich zum Naturfriseur gehen, wo natürliche Farben und Pflegemittel Vorrang haben. Solche Salons gibt es bereits in vielen Städten; einfach mal im Telefonbuch unter "Naturfriseur" gucken oder im Internet den Suchbegriff eingeben.

( oet )





Inhaltsverzeichnis

» Übersicht
» Dauerhafte Coloration der Haare - Jede zweite Frau tut es
» Gefahr von Allergien & Co. - Das Bewertungsprogramm der EU
» Naturhaarfarben - Eindeutig die bessere Wahl
» Nicht automatisch unbedenklich - Auf Naturkosmetiksiegel achten
» Blond, grau & Co. - Nicht alles ist möglich
» Mit Pflanzen färben

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.


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