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26. Oktober 2012
Haarfarben
Naturhaarfarben
Naturhaarfarben

Eindeutig die bessere Wahl

Naturhaarfarben sind eindeutig die bessere Wahl. Sie lagern sich lediglich äußerlich an die Haarstruktur an.


Im Vergleich dazu kommen "Natur"-Farben deutlich besser weg. Immerhin 18 Pflanzenfarben bekamen im letzten ÖKO-TEST ein "sehr gut". 16 Marken attestierten wir ein "mangelhaft" und "ungenügend". Hier handelt es sich um ganz konventionelle Produkte, die sich das Deckmäntelchen "Henna", "Bio" oder "Natur" umlegten, aber tatsächlich mit problematischen Färbechemikalien gegen den grauen Look ans Werk gehen. Rechtlich genießt der Begriff Naturhaarfarbe oder Pflanzenhaarfarbe keinen Schutz.

An den scheinbar natürlichen Haarfarben hatten wir vor allem problematische Färbechemikalien auszusetzen. Dazu gehören etwa Phenylendiamin oder das aromatische Amin-Natriumpikramat. In einigen Produkten fanden die beauftragten Labore umstrittene halogenorganische Substanzen wie Iodopropynyl-Butylcarbamate oder Methylchloroisothiazolinone. Sie sollen die Tönungscremes vor Keimbefall bewahren. Das Methylchloroisothiazolinone wird in Kombination mit Methylisothiazolinone eingesetzt: Das Gemisch ist sensibilisierend. Eine wissenschaftliche Einschätzung des wissenschaftlichen EU-Beratergremiums SCCS empfiehlt, es nur in einer winzigen Menge von 0,0015 Prozent in Kosmetika zu erlauben, die wieder abgespült werden. Im Klartext: Diese vermeintlichen Naturprodukte sind ganz konventionelle chemische Haarfarben; darunter befinden sich viele aus der Gruppe der aromatischen Amine.

Leider sind auch nicht alle Naturfarben völlig unbedenklich. Manche stammen aus zweifelhaften Quellen, sie werden manchmal in internationalen Supermärkten oder Billigshops angeboten. Finger weg, wenn dem Produkt die INCI-Deklaration (Internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe) fehlt, denn eine korrekte Deklaration ist auch ein Hinweis auf eine ordentliche Qualitätskontrolle.

Henna war geraume Zeit im Gerede. Der natürliche Farbstoff Lawson, der in Henna steckt, wurde vom wissenschaftlichen Ausschuss der EU als erbgutschädigend eingestuft. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung gab jedoch Entwarnung, nachdem sich nach Tierversuchen keine Erbgutschädigung durch Lawson nachweisen ließ.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.


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