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19. Oktober 2012
Abnehmen mit der "HCG-Kur"
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Der neue Trend aus Hollywood

In Hollywood macht gerade die "HCG-Kur" von sich Reden. Was hat es damit auf sich? Experten raten ab.

In Hollywood macht gerade die "HCG-Kur" von sich Reden. Was hat es damit auf sich?

HCG ist ein Hormon, das während der Schwangerschaft in der Plazenta produziert wird. Zugelassen sind HCG-Präparate in Form von Spritzen unter anderem zur Auslösung des Eisprungs bei Frauen mit Kinderwunsch. Seine wechselhafte Geschichte als Schlankheitsmittel geht auf den britischen Arzt Albert Simeon zurück. Er beschrieb es 1954 zusammen mit einer auf täglich 500 kcal reduzierten Diät als Schlankheitsmittel. Schon damals war allerdings klar, dass vor allem die extrem geringe Kalorienzufuhr die Pfunde dahinschmelzen lässt. Das Hormon sollte jedoch das Hungergefühl erträglicher machen und den Fettverlust besonders an den Problemzonen Bauch, Hüfte und Oberschenkel beschleunigen.

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie rät von der Diät ab: Zum einen sei ein Nutzen bei der Gewichtsabnahme nicht belegt, zum anderen seien Nebenwirkungen wie Regelstörungen, Haarausfall, Thrombosen und ein beschleunigtes Wachstum bestehender Tumore möglich. Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA warnt zudem vor den Gefahren der extrem reduzierten Kalorienaufnahme wie der Bildung von Gallensteinen und Herzrhythmusstörungen.

( oet )


Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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