Jeder zweite Mensch in Deutschland fühlt sich durch Lärm gestört und belästigt. Und dieser Lärm nervt nicht nur, er kann auch krank machen. Das weiß das Umweltbundesamt. Die Behörde hat in einer Studie festgestellt, dass bereits ein niedriger Dauerschallpegel von 40 Dezibel in der Nacht das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten und psychische Erkrankungen deutlich erhöht. Zum Vergleich: Das Ticken einer leisen Uhr erreicht eine Lautstärke von 30 dB(A). Der Kampf gegen Lärm jedoch erweist sich in einer mobilen und globalisierten Welt mehr als mühselig.
» Übersicht» Ein weit verbreitetes Problem - Vor allem der Verkehr nervt
» Störende Wirkung ... - hängt teils vom eigenen Empfinden ab
» Krankheiten in Industrieländern - Mehr Medikamente bei Lärm
» TA Lärm - Die Industrie als Vorbild
» Immer mehr Autos unterwegs - Über 40 Millionen Lärmquellen
» Anwohner protestieren - Sie wollen ein Nachtflugverbot
» Die Politik - Keine Höchstwerte im Programm
» Die Finanzierung - Wenig Geld für Kampf gegen Lärm
» Ein Bündel an Maßnahmen - Tempolimit würde helfen