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23. August 2012
Neun Milliarden Euro
Neun Milliarden Euro

Bundesregierung gewährt Vergünstigungen für Industrie

Kritik von Greenpeace: Neun Milliarden Euro an Vergünstigungen gewährt die Bundesregierung der Industrie in puncto Energie.
Foto: Gina Sanders/Fotolia.com

Um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie zu stärken, gewährt die Bundesregierung ihr zahlreiche Vergünstigungen und Ausnahmen bei staatlichen Energie- und Strompreisaufschlägen. Diese Privilegien haben aktuell einen Umfang von rund neun Milliarden Euro pro Jahr, so das Fazit einer neuen Greenpeace-Studie. Das subventioniere auch Unternehmen, die durch höhere Energiepreise keinerlei Wettbewerbsnachteile befürchten müssten.

Die Folgen: Zunächst senkten die Preisnachlässe den Anreiz, vorhandene Energiesparpotenziale zu erschließen. Zudem verursachten die Subventionen Wettbewerbsverzerrungen sowohl zwischen verschiedenen Wirtschaftszweigen als auch zwischen einzelnen Unternehmen. "Die pauschalen Vergünstigungen für die Großindustrie schaden der Energiewende und den Bürgern", sagt Niklas Schinerl, Energieexperte von Greenpeace. "Die Bundesregierung muss ein transparentes Fördersystem schaffen. Strategisch wichtige Industrien sollten gezielt unterstützt werden, andere Branchen sollten sich stärker an den Kosten der Energiewende beteiligen."

( oet )


Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.




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