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25. Juli 2012
Land Grabbing
Neue Form des Kolonialismus?
Land Grabbing

Örtliche Landbesitzer protestieren in Papua-Neuguinea gegen die Zerstörung ihrer Wälder. Ein Kind aus Pomio hält ein Banner hoch: "Wir schützen nur unser Land und unsere Ressourcen. Sie sind die Zukunft unsere Kinder."
Foto: Greenpeace/Paul Hilton
Internationale Großkonzerne, aber auch Staaten kaufen in Entwicklungsländern Agrarflächen auf, um jenseits der eigenen Grenzen Reis, Weizen & Co. anzubauen. Angetrieben wird die Jagd auf fremdes Land nicht zuletzt durch Finanzinvestoren, die erkannt haben, dass die Produktion von Nahrungsmitteln ein lukratives Geschäft ist. "Land Grabbing" nennt sich das, und nimmt vielen Kleinbauern und Ureinwohnern die Lebensgrundlage, sagen Entwicklungsorganisationen. Oxfam schätzt, dass seit 2001 mehr als 220 Millionen Hektar Land verkauft oder verpachtet worden sind. Eine neue Form des Kolonialismus? ÖKO-TEST hat recherchiert.



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Inhaltsverzeichnis

» Übersicht
» Landübernahme durch Ausländer - Eine neue Form des Kolonialismus?
» Jenseits der eigenen Grenzen - Staaten auf Einkaufstour
» Peak Soil - Auf der anderen Seite stehen die Finanzinvestoren
» Rechte der Kleinbauern - Keine Handhabe gegen die Übernahme
» Offiziell begrüßt - Schwung für die darbende Landwirtschaft
» Schaffung von Arbeitsplätzen - Gibt es auch positive Beispiele?
» Nutzen für Kleinbauern - Versprechen sind schwer nachprüfbar
» Beobachter bleiben skeptisch - Potenziale sind nur Potenziale
» Verantwortungsvolles Investieren - Kein Siegel gegen Landraub
» Mehr Informationen - Ausstellung, Broschüren und Landkarten

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.


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