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27. Juli 2012
Slow Food
Nicht in Vergessenheit geraten
Nicht in Vergessenheit geraten

Die Arche des Geschmacks

In der "Arche des Geschmacks" werden weltweit fast 1.000 regionale Lebensmittel, Nutztierarten und Kulturpflanzen geführt, darunter das Limpurger Rind.
Foto: GEH (Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.)


Das wichtigste Projekt ist die "Arche des Geschmacks". In ihrem imaginären Zwischendeck sollen vom Aussterben bedrohte Kuhrassen neben Maissorten, Hofhühnern oder Hausmacherwurst vor der Sintflut der Massenproduktion in Sicherheit gebracht werden. Denn wie Slow Food anklagt, gibt es statt Landwirtschaft fast nur noch industrialisierte Betriebe, intensive Produktion und Massentierhaltung.

Grüne kämpften für den Pandabären, so Petrini, und bemerkten nicht, dass einheimische Rassen wie die graue Kuh des Val d´Adige oder die Moorschnucken aussterben. Nicht anders sieht es mit vielen Käsesorten, Gemüse und Obst aus. Der Weinbergpfirsich gehört ebenso zu den aussterbenden Arten wie der Finkenwerder Herbstprinz, ein Apfel aus dem Alten Land. Die Verbraucher müssten allerdings bereit sein, für Produkte, die nicht industriell hergestellt werden, mehr zu bezahlen. Man nehme das Beispiel Almkäse: Derjenige, der ihn in harter Arbeit herstelle, müsse dafür angemessen bezahlt werden. Natürlich koste so ein Käse dann mehr.

Solche Forderungen bringen Slow Food immer wieder den Vorwurf ein, elitär zu sein. Doch das seien Märchen, ereifert sich Petrini: "In der Geschichte der Menschheit hat man noch nie so wenig Geld für Essen ausgegeben wie heute. Unsere Großväter haben 80 Prozent ihres Einkommens für die Ernährung verwenden müssen, heute sind wir bei etwa 15 Prozent." Oft unterliege man auch einem Irrtum, wenn man meine, billig essen zu gehen: Eine Pizza sei doch eigentlich teuer, da sie aus nichts als Mehl, Tomatensauce und Belag bestehe, den Wirt koste das kaum etwas. Bei einem guten Abendessen lägen jedoch die Kosten für den Wirt mindestens bei der Hälfte des Verkaufspreises.



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  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.


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