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18. Juli 2012
Es geht auch ohne Antibiotika
Es geht auch ohne Antibiotika

Lange Zeit standen Aquakulturen in der Kritik

Es geht auch ohne: Lange Zeit standen Aquakulturen wegen maßlosen Antibiotikaeinsatzes in der Kritik.

Lange Zeit standen Aquakulturen wegen maßlosen Antibiotikaeinsatzes in der Kritik. Dies ist heute offenbar kein Thema mehr – zumindest nicht bei dem Fisch, der hierzulande auf den Tisch kommt. 486 Proben hat das in Sachen Fisch führende Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) in Cuxhaven im Jahr 2011 unter die Lupe genommen. Keine einzige Probe war belastet. In den Jahren zuvor waren immer mal wieder einzelne Fische und Krabben wegen zu hoher Antibiotikarückstände beanstandet worden.

Eine Erklärung für die bessere Qualität hat das Laves zwar nicht, wohl aber das industrienahe Fisch-Informationszentrum. Demnach achten Handel und Industrie nämlich mittlerweile sehr genau darauf, woher sie ihre Ware beziehen. Ein wichtiges Kriterium ist beispielsweise die Zertifizierung nach Global Gap, die den Einsatz von Antibiotika regelt. Noch höhere Standards im Hinblick auf den Tier- und Umweltschutz erfüllen Fisch und Meeresfrüchte aus Bio-Aquakultur, die zusätzlich oft auch noch Naturland-zertifiziert sind.

( oet )



Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.




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