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03. Juli 2012
Lösen Luftschadstoffe Diabetes aus?
Lösen Luftschadstoffe Diabetes aus?

Feinstaub fördert nicht nur Allergien und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Feinstaub fördert nicht nur Allergien und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern erhöht anscheinend auch das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken.
Foto: irisblende.de

Feinstaub fördert nicht nur Allergien und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern erhöht anscheinend auch das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Über Hinweise darauf diskutierten jetzt Experten während der Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. Bei einem Versuch an Mäusen führte etwa eine zehnwöchige Belastung mit Luftschadstoffen zu einer Abnahme der Insulinwirkung und einer Erhöhung der Blutzuckerwerte.

Einen möglichen Zusammenhang zwischen Feinstaubbelastung und dem Auftreten eines Diabetes Typ 2 zeigen auch andere Studien: Dazu gehört eine im Jahr 2010 im Ruhrgebiet durchgeführte Untersuchung. Das Ergebnis: Bei erhöhten Feinstaub- und Stickstoffdioxidkonzentrationen am Wohnort war die Zahl an Diabetes-Erkrankungen erhöht. Und die Nurse Health Study (NHS) in den USA fand ein 20 Prozent erhöhtes Diabetesrisiko für Frauen, deren Wohnort nahe an einer dicht befahrenen Straße lag. Wie hoch der Anteil des Straßenverkehrs am Diabetesrisiko ist, lässt sich laut einer Mitteilung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft derzeit noch nicht abschätzen. Weitere Studien seien zur Klärung notwendig.

( oet )


Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.




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