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21. Mai 2012
Dienstwagen der Bundesminister
Dienstwagen der Bundesminister

Schlechte Noten

Am „klimafreundlichsten“ fährt Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger mit 149 g CO2 pro km.

Kein Dienstwagen eines Bundesministers erfüllt den geltenden CO2-Zielwert der EU von 130 g CO2/km. Das zeigt der sechste Dienstwagencheck der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Der Mainstream des politischen Spitzenpersonals bewältigt seine Dienstfahrten nach wie vor mit Limousinen, deren CO2-Emissionen deutlich über dem Klimaschutz-Zielwert der EU liegen.

„Die Resultate der diesjährigen Erhebung sind alles in allem ernüchternd. Nicht nur, weil die Emissionen und Spritverbräuche insgesamt noch viel zu hoch sind, sondern auch, weil sich im vergangenen Jahr viel zu wenige Spitzenpolitiker demonstrativ für wirklich klimaschonende Dienstwagen entschieden haben“, so DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Den Politikern wirft Resch vor, ihre Vorbildfunktion beim Klimaschutz zu vernachlässigen. So sind vereinzelte demonstrative Entscheidungen für den Vorzeigehybrid Prius von Toyota als Dienstwagen bereits wieder beendet. Die Flotte ist wieder fest in deutscher Hand. Damit verschlechtert sich der beste Emissionswert gegenüber dem Vorjahr um 34 Prozent von 92 g CO2/km auf 123 g CO2/km. Am wenigsten klimaschädlich ist Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) unterwegs mit 149 g CO2/km.

( sk )



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