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21. Mai 2012
Yapital
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Otto Group will eigenes Bezahlsystem

Unter dem Namen Yapital will die Otto Group einen Bezahldienst starten, der mit dem Prinzip von PayPal vergleichbar ist. Yapital soll sowohl Transaktionen im Internet als auch im stationären Handel ermöglichen.

Otto will in dem hart umkämpften Markt innovativer Bezahlverfahren mit einem eigenen Payment-Dienst mitspielen. Mit Yapital würde der Hamburger Handelskonzern Platzhirsch Paypal und die Girokartenanbieter angreifen, die derzeit gemeinsam mit Sparkassen und Genossenschaftsbanken das kontaktlose Bezahlen an der Ladenkasse testen. Kunden sollen mit Yapital sowohl im Internet als auch im stationären Handel per Smartphone Transaktionen tätigen können.

Die Idee dahinter gleicht der von Paypal. Der Kunde registriert sich einmalig für ein Konto bei der Yapital Financial AG Bank. Dieser Account gilt sowohl für die Online- wie auch die stationäre Bezahlvariante. Die Smartphone-Lösung für den PoS soll zunächst durch das Scannen eines QR-Codes an der Kasse funktionieren. Die eigens entwickelte Mobile-Payment-App kann zur digitalen Geldbörse ausgebaut werden und künftig Zusatzfunktionen wie mobile Coupons und Kundenbindungsprogramme umfassen, erklärt Nils Winkler, Geschäftsführer der neu gegründeten Yapital GmbH. Ziel sei ein "übergreifendes Zahlungsmittel für das moderne Leben". Neben der Smartphone-App will Otto eine Yapital-Karte einführen.

Ein endgültiges Gebührenmodell hat der Konzern noch nicht festgelegt. Preislich werde man sich grob am Wettbewerb orientieren. Für Paypal-Transaktionen etwa müssen Händler gut zwei Prozent vom Umsatz zahlen.

( sk )



Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.




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