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15. Mai 2012
Kinder Schokolade
Kinder Schokolade

Das Aus für die "Extra-Portion Milch"

Ferrero verzichtet bei Kinderschokolade auf die Auslobung "Für die Extraportion Milch". Der Slogan sei einfach nicht mehr zeitgemäß, teilte das Unternehmen mit.

Wer kennt ihn nicht – den Slogan "die Extra-Portion Milch". Seit Jahrzehnten wirbt der Nahrungsmittelkonzern Ferrero mit dieser Aussage für den Riegel seiner Kinderschokolade. Die Realität ist natürlich eine andere: Immerhin 52,5 Gramm Zucker stecken in einer Tafel, der Milchanteil dagegen liegt im Minimalbereich. "Legale Werbelügen" bezeichnen Experten solche Aussagen. Gemeint ist Reklame, die zwar nicht gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verstößt, aber die Realität verzerrt.

Immer mehr Unternehmen der Lebensmittelbranche wurde in der Vergangenheit für diese Praktik angeprangert. Ferrero will dem nun ein Ende setzen und hat für seine Kinderschokolade einen neuen Werbeauftritt konzipert. "Die schönste Zeit unseres Lebens. Kinderschokolade", so lautet der neue Slogan. In dem Spot lachen ein paar barfüßige, mit Latzhosen bekleidete Racker frech in die Kamera. Sie sollen ein verloren gegangenes Lebensgefühl wieder aufleben lassen: eine Zeit, in der man unbeschwert sein Leben genießt, Pläne schmiedet – kurzum einfach glücklich ist. Auch die Marke Nutella wird Ferrero nicht länger als leistungssteigerndes Mittel für Nationalfußballspieler positionieren. Sondern vielmehr als einen zuckerhaltigen Brotaufstrich, der trotzdem von keinem Frühstückstisch wegzudenken ist.

( oet )



Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.




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