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27. April 2012
Fahrradkindersitze
So haben wir getestet
Fahrradkindersitze

Der Römer Jockey Comfort schneidet auf dem Schwenkprüfstand ungenügend ab. Die Befestigung verrutscht am Sitzrohr, die Halterung ist gebrochen. Foto: Labor
Der Einkauf
Wir haben ausschließlich Hecksitze eingekauft. Diese bieten mehr Sicherheit als Sitzsysteme, die vor dem Fahrer montiert werden. Weiterer Vorteil: Hinten dürfen Kinder bis zu einem Gewicht von 22 Kilogramm (kg) befördert werden, vorne nur bis 15 kg. Von der bekanntesten Marke, Britax Römer, nehmen wir gleich zwei Modelle ins Visier.

Die Praxisprüfung
Sind die Befestigungssysteme den Alltagsbelastungen gewachsen? Splittert das Material, wenn das Rad samt Sitz auf den Boden kracht? Die Fahrradspezialisten von velotech.de aus Schweinfurt stellten für uns die Produkte auf den Prüfstand. Dabei orientierten sich die Tester am aktuellen Stand der Sicherheitstechnik – und gingen dabei auch über die einfachen Vorgaben der Fahrradkindersitz-Norm hinaus: Auf dem Schwenkprüfstand wurde ein Fahrrad samt Kindersitz je 50.000 Mal nach links und rechts geschwenkt – wie bei einem Radler, der im Wiegetritt fährt. Im Kindersitz saß ein Dummy, der das 1,2-fache des zulässigen Kindsgewichts auf die Waage brachte (26,4 Kilogramm) – um „naheliegenden Fehlgebrauch“ zu simulieren. Ausgerechnet beim beliebten „Römer Jockey Komfort“ brach kurz vor Ende der Prüfstrecke eine Befestigungstrebe am Sitzrohr (siehe Foto oben links). Außerdem ließen wir von Ergonomie-Experten ermitteln, wie gut die Sitze tatsächlich „mitwachsen“, das heißt, in welchem Alter sie ohne Komforteinbußen genutzt werden können. Dabei wurde auch berücksichtigt, dass es groß gewachsene und kleine Kinder gibt.

Die Inhaltsstoffe
Gurte und Sitzpolster ließen wir auf üble Farbstoffe und halogenorganische Verbindungen, die sich aus Farbstoffen lösen können, untersuchen. Geprüft wurde auch, ob die Hersteller mit optischen Aufhellern nachgeholfen haben oder mit zinnorganischen Verbindungen, die das Material stabilisieren sollen. Außerdem wollten wir wissen, ob PAK in den Armlehnen stecken – dort, wo sich Kinder beim Fahren festhalten. Der ganze Sitz wurde auf chlorierte Kunststoffe und Schwermetalle „durchleuchtet“.

Die Bewertung
Ein Fahrradsitz für Kinder muss sicher und schadstofffrei sein. Da macht es keinen Unterschied, ob ein Grenzwert überschritten wird oder das Produkt unsäglich schlecht verarbeitet ist. Solche Produkte bewerten wir unterm Strich mit „ungenügend“.





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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.

Mehr vorhanden
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