Psychologe Reinhold Bergler rät, das Bedürfnis nach einem Tier ernst zu nehmen, dem Kind zu erklären, was gegen die Tierhaltung spricht und gemeinsam nach Alternativen zu suchen. Es gibt viele Wege, Kindern den Kontakt zu Tieren zu ermöglichen. Beim Urlaub auf dem Bauernhof etwa können sie Freundschaft mit Haushund und Hofkatze schließen und Lämmer, Ziegen und Kaninchen füttern. Vor allem Mädchen machen Ferien auf dem Ponyhof glücklich. Reitunterricht mit Pferdepflege bieten auch Ställe in der Großstadt an. Vielleicht gibt es in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis einen netten Vierbeiner, mit dem das Kind sich anfreunden kann. Viele Hundebesitzer sind dankbar, wenn ihr Hund ausgeführt wird. Eine weitere Möglichkeit sind Meerschweinchen oder Kaninchen in Pflege, etwa wenn die Besitzer verreisen. Der Vorteil: Die Kinder merken, wie viel Arbeit die Haltung macht. Der Wunsch nach eigenen Tieren wird möglicherweise gedämpft.
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