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26. August 2011
Energie-Revolution
Ein Wert für alle
Ein Wert für alle

Ohne Einschnitte geht es nicht

E-Autos hin oder her - Car-Sharing ist die bessere Alternative, wenn es darum geht, Energie zu sparen.
Foto: Maxim Kazmin/Fotolia.com


Was bedeutet nun die Vision der 2.000-Watt-Gesellschaft im Alltag? Welcher Lebensstil ist "2.000-Watt-kompatibel"? Ohne Einschnitte geht es nicht. Die Stromerzeugung müsste komplett auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Die dafür nötigen Investitionen in Netze und dezentrale Kraftwerke würden für steigende Strompreise sorgen, sind sich die Experten einig. Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum – in allen Bereichen müssten die Deutschen zurückstecken. Denn wer alleine lebt, in einem alten Haus wohnt und weit reist, verbraucht drei Mal mehr Energie als jemand, der mit seiner Familie in einer kleinen Stadtwohnung lebt, auf häufige Flüge verzichtet und konsequent den öffentlichen Verkehr nutzt, haben die Wissenschaftler errechnet. So müssten etwa, um die bislang fürs Wohnen benötigten 1.630 Watt auf die 440 Watt des vorgestellten Szenarios zu senken, die Deutschen auf ihr geliebtes Eigenheim verzichten. In puncto Mobilität lauten die Schlagworte: Stadt der kurzen Wege, Renaissance des Fahrrads, Carsharing statt eigenes Auto. Großes Potenzial steckt zudem im Bereich Konsum. Der Durchschnittsdeutsche könnte seinen Bedarf laut Szenario von derzeit 1.780 auf künftig 700 Watt runterfahren. Kaufen sollte man sich dann vor allem Sachen, die langlebig sind. Bei der Ernährung könnte jeder mehr als 500 Watt einsparen, wenn er beispielsweise seinen Fleischkonsum stark einschränkt und lokal angebaute und produzierte Lebensmittel bevorzugt.



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Inhaltsverzeichnis

» Übersicht
» Durchschnittlich 6.000 Watt - So viel Energie verbrauchen wir
» Was kann man tun? - Nur 2.000 Watt sind vertretbar
» Ein Wert für alle
» Modell des Umweltbundesamtes - Kein Mangel an Visionen
» Stromversorgung - Höhere Effizienz wichtig
» Raumdämmung - Ein weiterer Baustein

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.


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