Gesundheitsseiten im Internet
Teil 3

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Von gesundheitsinformation.de bis gutepillen-schlechtepillen.de
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Hinter www.gesundheitsinformation.de steht das IQWiG. Die staatlich finanzierte Organisation hat sich einen guten Ruf erworben.
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www.gesundheit-heute.de
Wer macht es? Die Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, die zum Deutschen Apotheker Verlag gehört. Die Inhalte verantwortet Dr. med. Arne Schäffler, Mitinhaber einer Agentur für Verlagsdienstleistungen. Geschrieben werden die Texte laut Herausgeberin von Fachleuten. Das Portal finanziert sich über Werbung und Sponsoren.
Was gibt es? Seit Kurzem ist das Portal ein Wiki. Es sieht aus wie Wikipedia, unterliegt aber dem Urheberrecht. Benutzer können die Inhalte kommentieren und Änderungen vorschlagen. Welche Vorschläge veröffentlicht werden, entscheiden die Redakteure. Das Internetportal bietet Krankheitsbeschreibungen, Spezialinfos etwa zu Notfällen oder Laborwerten sowie eine Rubrik für Lebensphasen - gemeint sind zum Beispiel Sexualmedizin, Frauen- und Alterskrankheiten. In den Informationen zur Therapie nennt das Portal nicht nur Wirkstoffe, sondern auch bestimmte Präparate. Dahinter steht, so der Verlag, eine redaktionelle Entscheidung. Bezahlt würden die Nennungen nicht. Das alte Portal besaß die Label von HONcode und afgis. Für das Wiki sind beide Label beantragt.
www.gesundheitsinformation.de
Wer macht es? Herausgeber ist das IQWiG, das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Diese staatlich finanzierte Organisation hat sich einen guten Ruf erworben, weil sie sich bislang weder den finanziellen Interessen der Pharmaindustrie noch denen der Ärzte gebeugt hat.
Was gibt es? Die Website bietet Beschreibungen von Krankheiten und deren Heilung, Quizspiele für Neugierige, eine Rubrik mit Neuigkeiten sowie einen Newsletter. Die Navigation ist strukturiert; allerdings sind manche Informationen, die zusammengehören, in verschiedenen Rubriken zu finden. Obwohl das Design des Portals etwas karg wirkt, sind die Informationen allesamt hochseriös und spiegeln den aktuellen Stand der medizinischen Forschung wider. Dabei sind alle Beiträge leicht zu lesen und übersichtlich präsentiert. Das IQWiG hat seine Methoden und Informationen von einer fünfköpfigen Gutachtergruppe der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein halbes Jahr lang evaluieren lassen. Die Bewertung der WHO: "Relevant, objektiv und unabhängig." Das Portal trägt das HONcode-Label.
www.gutepillen-schlechtepillen.de
Wer macht es? Gemacht wird dieses Web-Angebot von der pharmakritischen Redaktion des Arznei-Telegramms. Sie besteht aus Ärzten und Apothekern. Dennoch sind die Texte verständlich geschrieben, denn das Portal wendet sich an Laien. Das Angebot ist ausdrücklich werbefrei und finanziert sich über Abonnenten. Daher sind nicht alle Artikel frei zugänglich.
Was gibt es? Wer Informationen zu bestimmten Medikamenten sucht, die über das Übliche hinausgehen, kann hier nachschauen. Es wird genau beschrieben, welche Nebenwirkungen bei Pillen und Pülverchen zu erwarten sind. Diese Informationen weichen mitunter von dem ab, was die Packungsbeilage verrät. Denn die Fachleute schauen sehr genau hin und kennen auch diejenigen Studien, die die Pharmaindustrie lieber verschweigt. Wer es noch genauer wissen will und auch vor Fachchinesischem nicht zurückschreckt, kann im Onlineangebot des Arznei-Telegramms (www.arznei-telegramm.de) nachsehen. Dort schreiben dieselben Menschen, aber für Fachleute. Das Portal trägt kein Label.
» weiter auf der nächsten SeiteInhaltsverzeichnis» Übersicht» Teil 1 - Von lifeline.de über netdoktor.de bis gesundheit.de
» Teil 2 - Von onmeda.de bis apotheken-umschau.de
» Teil 3» Im Überblick - Die zwei Label auf Medizinseiten
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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
- die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
- aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
- neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
- aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.
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